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Einfach weg: Bücherbox und Bushäuschen

Hameln. Wo ist die Bücherbox? Renate Cordts aus Hameln vermisst die „Bücher-Tausch-Station“ vom Pferdmarkt. „Vor Weihnachten stand sie noch an der Marktkirche, jetzt ist sie weg“, erzählt die Hamelnerin. Sie selbst habe dort immer viele Bücher reingestellt und sich selbst welche genommen. „Eine schöne Idee“, wie sie findet. „Doch schade, dass die Bücherbox jetzt nicht mehr dort steht.“

veröffentlicht am 12.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:41 Uhr

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Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Auch etwas anderes steht nicht mehr an seinem gewohnten Platz: Das Bushaltestellenhäuschen am Dornbusch an der Grabbestraße in Klein Berkel. Vor Weihnachten sei laut Karina Hartig aus Hameln das Häuschen abgerissen worden, um neue Pflastersteine zu legen, damit sich Blinde und Sehbehinderte besser zurechtfinden. „Nur jetzt stehen wir alle im Regen“, sagt sie. Manch einer flüchte bei schlechtem Wetter in die nahe gelegene Telefonzelle, während er auf den Bus warte. „Aber da passt ja auch nur einer rein“, ärgert sich die Anwohnerin.

Freude statt Ärger empfindet Hannelore Grupe aus Hameln darüber, dass die Veranstaltung „Schattenwald“ nun doch nicht in Janssens Park am Klüt stattfindet (wir berichteten). „In einem so schönen Naturschutzgebiet sollte man so etwas auch nicht inszenieren“, findet sie. Ärgerlich findet die Hamelnerin hingegen, dass auf dem Deisterfriedhof so viele Bäume abgeholzt worden sind. „Ich hoffe, dass bald neue gepflanzt werden, die den Vögeln Schutz bieten“, sagt sie.

Um richtigen Schutz, dieses Mal aber in puncto Verkehr, geht es auch bei Anju Stedings Anruf: Die Emmerthalerin fährt zweimal wöchentlich über den Lauensteiner Berg. „Doch sind die Verkehrsschilder in der Kurve so verdreckt, dass man sie vor allem im Dunkeln nicht richtig erkennen kann“, berichtet sie. Das sei sehr gefährlich und sollte behoben werden, damit man Kurven besser einschätzen könne.

Eine ganz andere Kurve möchte Norbert Baum aus Holtensen nehmen – nämlich die von der Oster- in die Bäckerstraße. „Es ist lästig, wenn man preußisch-gehorsam sein Fahrrad durch eine leere Fußgängerzone schieben muss,“ sagt er. Er möchte, dass die Stadt das Fahrradfahrverbot in der Fußgängerzone zu bestimmten Uhrzeiten aufhebe. „In anderen Städten wie Rinteln oder Celle geht das ja auch“, stellt der begeisterte Fahrradfahrer fest.

Wenn es um das Thema Mobilität geht, dann wird der ADAC derzeit häufig in diesem Zusammenhang genannt. Zu den Ranking-Fälschungen meint Leserin Heidi Stapel aus Salzhemmendorf: „Da steckt doch bestimmt Geld dahinter, die haben das doch nicht aus Jux und Dollerei gemacht.“

Auch kein Spaß ist die Suche nach einem Platz für den Zukunftstag, der dieses Jahr am 27. März stattfindet. „Viele Firmen vergeben nur Plätze an Kinder, wenn diese Kontakte zu dem Unternehmen haben“, ärgert sich Carmen Hausmann aus Groß Berkel. Das sei schade für die Kinder, die gerne mal in ein bestimmtes Unternehmen reinschnuppern möchten, aber so nicht berücksichtigt werden. „Vielleicht können die Firmen, die Plätze vergeben, mal in der Zeitung vorgestellt werden“, so ihr Vorschlag.

Hier stand sie lange Zeit: die Bücherbox. Wie viele andere Hamelner hat Renate Cordts das Angebot gerne genutzt, Bücher zu tauschen, indem man ein neues reinstellt und sich ein anderes herausnimmt. Jetzt ist die Bücherbox weg.Wal



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