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Museum zeigt Frühwerke von Rudolf Riege

Einer der ersten am Bauhaus

HAMELN. Der Hamelner Künstler Rudolf Riege zählte 1919/20 zu den ersten Schülern des weltberühmten Staatlichen Bauhauses in Weimar. Im Zentrum der neuen Kabinettausstellung im Museum Hameln stehen nun vier bisher unbekannte Gemälde dieser Zeit, die das Museum erworben hat.

veröffentlicht am 26.02.2018 um 18:44 Uhr

Museumsleiter Stefan Daberkow gestern vor der Eröffnung der Rudolf-Riege-Ausstellung. Foto: Dana
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„Sie waren auf einem Stapel ohne Keilrahmen gelagert“, berichtet Kuratorin Dr. Silke Köhn bei der Ausstellungseröffnung am Montagabend. Das Museum präsentiert die Werke gemeinsam mit weiteren Exponaten unter dem Titel „Rudolf Riege – der vergessene Bauhaus-Schüler“ noch bis Sonntag, 27. Mai.

Riege (1892 bis 1959) ist vor allem durch Holzschnitte, Buchillustrationen und Landschaftsbilder bekannt. Er hatte sich 1928 in Hameln niedergelassen. Thema war in den Nachkriegsjahren auch die Rolle Rieges im offiziellen NS-Kunstbetrieb. „Die Künstler hatten damals nur zwei Möglichkeiten“, sagte Kuratorin Köhn gestern. „Entweder ich bin dabei oder ich fliege raus aus dem System.“ Das müsse man auch unter ökonomischen Gesichtspunkten sehen.fh

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