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Polit-Talk mit Ministerpräsident Weil und OB-Kandidat Wilde in der Sumpfblume

„Eine Stabsstelle für Familienpolitik“

Hameln. „Finanziell gehen wir am Stock. Bund und Länder müssen die Kommunen endlich wieder besser ausstatten. Denn das wirkliche Leben findet in den Kommunen statt. Vernünftige Kommunalpolitik kann es auf Dauer nur geben, wenn auch das nötige Geld da ist.“ Ralf Wilde, OB-Kandidat der SPD, machte am Ende der gemeinsamen Diskussion mit Ministerpräsident Stephan Weil in der Sumpfblume gestern Abend deutlich, wo ihn der Schuh drücken wird, sollte er am 25. Mai zum Oberbürgermeister gewählt werden. Von Weil allerdings gab es nur die Zusicherung, Niedersachsen werde in Berlin darum kämpfen, dass das versprochene sechs Milliarden-Paket für die Kommunen auch tatsächlich verwirklicht werde. „Wenn das Geld kommt, werden wir es überwiegend in die Kinderbetreuung stecken und bei der Bildung Gas geben“, kündigte der frühere Oberbürgermeister der Landeshauptstadt an. Bis 2018 solle es flächendeckend gute Ganztagsschulen geben, versprach Weil, weil die allermeisten jungen Eltern diese Form der Betreuung wünschten, um selbst arbeiten gehen zu können. „Nach den Kitas werden wir jetzt bei den Grundschulen nachlegen, um auch den ländlichen Regionen eine Perspektive zu geben.“ Allerdings werde das Land nicht in der Lage sein, alle Wünsche zu erfüllen, zumal es in diesem Jahrzehnt weniger Geld vonseiten der EU für Niedersachsen geben werde.

veröffentlicht am 29.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß


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