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Sanierung soll bis Anfang Mai erfolgen – Spaziergänger und Flohmarktbesucher müssen ausweichen

Eine neue Wand für die Kaimauer

Hameln. Ein weiterer Anlauf: Die Wesermauer wird saniert. Seit Jahren ist es Thema, wurde aber immer wieder verschoben. Anfang oder Mitte März soll es nun wieder losgehen, bis Mitte Mai dauern und offenbar einige Einschränkungen mit sich bringen. „Der Abschnitt vor der MeLounge und der Sumpfe muss voraussichtlich gesperrt werden“, teilt das Rathaus auf Anfrage mit. Spaziergänger, die die Frühlingssonne genießen wollen, müssen also vermutlich einen kleinen Umweg um die ehemalige Nudelfabrik herum nehmen. Der Promenaden-Flohmarkt der Sumpfblume wird in dieser Zeit auf den Parkplatz zwischen Sumpfblume und Hochschule Weserbergland sowie auf den Parkplatz der Handelslehranstalt ausweichen.

veröffentlicht am 27.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:41 Uhr

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Autor:

von andrea tiedemann
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Die große Weser-Vision wird mit der Sanierung allerdings nicht realisiert. Stattdessen soll lediglich eine zusätzliche Stahlspundwand hochgezogen werden – vor die bisherige Uferwand, die dabei stehen bleibt. Die neue Wand bildet also die Außenansicht zur Weser hin und hat auch „statische Funktion“.

Betroffen ist der rund 65 Meter lange Abschnitt zwischen Anleger der Flotten Weser bis zur Slipanlage. Dass die Flotte Weser, die ab April wieder Fahrten anbietet, dadurch ihren Fahrplan einschränken muss, erwartet die Stadt aber nicht – wenngleich das Unternehmen selber aber mit Einschränkungen rechnen müsse, heißt es. Die Verwaltung geht davon aus, dass das Ganze etwa 330 000 Euro kosten wird. Die Sanierung von Kaimauer und Schiffsanleger war bereits im Investitionsprogramm für die Jahre 2012 bis 2016 angelegt – 460 000 Euro waren dort vorgesehen. Doch lange passierte nichts. Im Mai 2014 dann ein erster Anlauf, zunächst den Boden zu untersuchen. Das gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, weil auf dem Grund der Weser viele Schrottgegenstände lagen. Da Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet wurden, musste auch die Kampfmittelräumung miteinbezogen werden. Alles zog sich hin bis zum Winterhalbjahr und damit einer erneuten Zwangspause. Nun öffnet sich erneut ein kleines Zeitfenster: Bis zur Freiluftsaison soll die Sanierung fertig sein.



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