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Eine neue Schule in Hameln betrifft den ganzen Landkreis

veröffentlicht am 23.08.2010 um 20:42 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (bha). "Wie weiter?", fragen sich derzeit die Mitarbeiter der Stadt Hameln beim Thema Integrierte Gesamtschule (IGS). Sie sollen eine Elternbefragung vorbereiten, müssen aber erst einmal wissen, wen sie denn überhaupt befragten sollen. Denn: Eine IGS würde laut Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann "weit in den Landkreis hineinwirken" - und von dem fordert sie eine klare Positionierung zur IGS in Hameln.

"Das muss doch diskutiert werden", macht Lippmann deutlich, was sie vom Landkreis erwartet. Zwar wäre Hameln Schulträger einer IGS (was nicht zwingend der Fall sein muss), aber die Schule würde nach Einschätzung der Fachabteilung Bildung auch viele Schüler aus den umliegenden Gemeinden nach Hameln ziehen. Auch an den drei allgemeinbildenden Gymnasien in Hameln ist das bisher der Fall. "50 Prozent der Schüler kommen aus dem Landkreis", sagt Susanne Lippmann. Sie möchte alle Eltern im Landkreis befragen, die Kinder im letzten Kindergartenjahr und an den Grundschulen haben - und das mit aktiver Unterstützung des Landkreises. Der habe jedoch bisher "abgelehnt, mitzumachen", so Lippmann. Am Donnerstag sollen die Politiker im Schulausschuss der Stadt darüber entscheiden, wie mit der Haltung des Landkreises umgegangen werden soll und wer befragt werden soll, falls der Kreis "auf dem Briefkopf" nicht in Erscheinung treten will. Nur die Hamelner Eltern zu befragen, würde die Planungssicherheit bezüglich des Interesses an einer IGS senken, so die Einschätzung in der Verwaltung.



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