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Eine Menschentraube und einsame Inseln

Hameln. Applaus, das Lied der Little Big Band verklingt und, schwupp, bildet sich eine Menschentraube um die Themeninsel „Bauen und Konversion“. Beim Neujahrsempfang ist die Konversion, die Nachnutzung der ehemaligen Liegenschaften der britischen Soldaten, der Bürgermagnet schlechthin. Stadtbaurat Hermann Aden stellt sich den Fragen. Etliche Finger tippen auf die Stadtkarten, die auf dem Stehtisch ausgebreitet sind. „Ist das hier ein Wohngebäude?“ und „Wo endet das Schulgelände?“ wollen Bürger wissen. Annegret Gerlach, die in der Nähe der Kaserne wohnt, fragt: „Soll da wirklich eine S-Bahn-Station eingerichtet werden?“ Aden bleibt im Getümmel ruhig, antwortet: „Ja, das haben wir vor.“ Prima, Annegret Gerlach freut es, sie fährt täglich S-Bahn. „Was wird aus dem Gebäude hier?“, fragt einer aus zweiter Reihe, streckt seinen Arm über die Köpfe hinweg, um auf die Karte zu zeigen. „Die Bima organisiert eine Versteigerung“, sagt Aden.

veröffentlicht am 06.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:21 Uhr

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Ein paar Inseln weiter steht Alexandra Wegen, die wissen will, ob das „Familie im Zentrum“ auch Jugendlichen hilft. Bernd Himler vom FiZ sagt ja. „Wenn ihr Junge eine Bufdi-Stelle sucht, kann er gerne bei uns vorbeikommen“, füt er an und sieht abwechselnd auf den 16-jährigen Alexander Weidehaus und dessen Mutter. „Das mache ich auf jeden Fall“, sagt die. Die Idee der Themeninseln als Infomarkt geht auf. Dennoch bleiben einige der sieben Inseln, etwa „Finanzen“ oder „Wirtschaft“, bisweilen eher einsam. Einige Bürger nehmen sich lediglich im Vorbeigehen Faltblätter von den Tischen. Die Experten der Verwaltung halten trotzdem die Stellung, bis sich die Menschenmenge im Saal lichtet.

Eine der letzten ist Heike Steuber. Am Tisch „Zukunftskonzept“ mit Dr. Gesa Snell schätzt die Bürgerin die Strukturprobleme Hamelns nicht so groß ein, wie sie von anderen gesehen werden. „Wir haben hier alles, was man braucht. Wenn mehr Leute herkommen sollen, müssten wir selbst auch mal zufrieden sein mit unserer Stadt.“jmr

Hermann Aden, umringt von Bürgern mit dringenden Fragen. Wal



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