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Für das Kinderhaus Rohrsen/Hilligsfeld geht ein Wunsch in Erfüllung: Ausbildungswerkstatt saniert alten Bauwagen

Eine Hütte wie einst Peter Lustig von „Löwenzahn“

Hameln (jbr). Er ist viereckig, hat Räder und besitzt ein rundes Dach. Die Farbe Grau und ein an seiner Fassade angebrachtes Ofenrohr, sind charakteristisch. Normalerweise dient er als mobile Unterkunft für Bauarbeiter. Doch spätestens seit Peter Lustig ihn in seiner Kinderfernsehserie „Löwenzahn“ zu einem fantasievollen Haus umfunktioniert hat, ist er auch bei den Kleinen weit bekannt – der Bauwagen. Das Kinderhaus Rohrsen/Hilligsfeld hat sich genau einen solchen Wagen für die Outdoor-Aktivitäten seiner kleinen Gäste gewünscht und einen Antrag auf Finanzierung beim zuständigen Förderverein eingereicht. Durch persönliche Kontakte konnte dem Kinderhaus nun tatsächlich ein ausrangierter Bauwagen zur Verfügung gestellt werden. „Es ist zwar ein altes, etwas marodes, Schätzchen, bietet den Kindern bei Waldausflügen aber ein Dach über dem Kopf“, sagt Armgard Rother, zweite Vorsitzende des Fördervereins Kinderhaus Rohrsen/Hilligsfeld.

veröffentlicht am 30.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 02:41 Uhr

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Doch bevor ihn die Kinder als Unterschlupf nutzen können, muss der alte Anhänger erst auf Vordermann gebracht, und an die neuen Anforderungen angepasst werden. Ein engagierter Vater hat deshalb den Kontakt zur Hamelner Ausbildungswerkstatt hergestellt, die die Restaurierung des alten Wagens ausführt. Sieben Auszubildende in den Berufen Industriemechaniker und Elektroniker werden sich dem alten Wagen ab Februar annehmen.

„Es gibt viel zu tun“, berichtet Projektleiter Cornelius Schorlemmer über die anstehenden Instandsetzungsmaßnahmen. „Außenverkleidung und Holzunterkonstruktion müssen abgenommen, das Chassis überarbeitet und mit einem Korrosionsschutz versehen werden. Und auch eine neue Bodenplatte gilt es, einzusetzen.“ Doch das seien nur die ersten Schritte. Es folgen der Einbau von Tisch- und Sitzbankgestellen, der Neuaufbau von Holzunterkonstruktionen und Außenverkleidung, der Innenausbau und „eventuell auch ein paar Highlights, die der Kreativität der Azubis entspringen“, sagt Schorlemmer.

Martin Klemme, ehemaliger Auszubildender der Werkstatt, hat den Bauwagen für die Restaurierung kürzlich von Afferde nach Hameln überführt. Er selbst hat früher das Kinderhaus Rohrsen/Hilligsfeld besucht. „Ich werde leider nicht am Ausbau des Wagens teilnehmen können, da ich seit einigen Tagen meine Facharbeiterprüfung zum Industriemechaniker bestanden und damit meine Ausbildung beendet habe“, sagt er. Es sei aber trotzdem toll gewesen, seinen Teil zum Projekt beigetragen zu haben. Der vollständig restaurierte Bauwagen soll dem Kinderhaus laut Projektleiter Schorlemmer spätestens im Frühjahr übergeben werden.

Azubis der Hamelner Ausbildungswerk-

statt werden ab Februar den ausrangierten Bauwagen wieder flottmachen.



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