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Paritäten Hameln feiern ihren runden Geburtstag / Festlicher Empfang im Weserbergland-Zentrum

„Eine helfende Hand“ schon seit 50 Jahren

Hameln (wft). 50 Jahre „Paritätischer Hameln“ – für das Sozialzentrum, seine Mitstreiter und Partner ein guter Grund, zu feiern und sich durch Grußworte von Landrat Rüdiger Butte, Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans Peter Thul, dem Vorsitzenden des Paritätischen Niedersachsen, Günter Famula, und fast 200 Gästen am Samstag im Weserbergland-Zentrum feiern zu lassen.

veröffentlicht am 26.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 01:21 Uhr

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Bindeglied der Organisationen

„Gäbe es den Paritätischen nicht, müsste er erfunden werden.“ Mit diesen Worten würdigte Butte die Arbeit von Geschäftsführer Norbert Raabe, der den Paritätischen in der Rattenfängerstadt seit 30 Jahren leitet, und seiner vielen Mitstreitern und dankte im Namen des Kreistages und der Kreisverwaltung für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Denn der Paritätische sei mit den Aktivitäten seines Sozialzentrums nicht auf Hameln beschränkt, sondern im gesamten Kreisgebiet als „eine starke Instanz, als eine helfende Hand“ zum Wohl der Menschen „als Bindeglied für zahlreiche Organisationen“ tätig. Als „bahnbrechend“ bezeichnete Butte die Arbeit der Paritäten im Bereich Integration und die Installierung des Integrationsbeauftragten Dr. Feyzullah Gökdemir. Buttes Fazit: „Ohne vernünftige Sozialstruktur ist auch die reichste Gesellschaft arm, aber durch eine Arbeit Hand in Hand kann man viel erreichen.“

Das bestätigte auch OB Susanne Lippmann. „Sehr, sehr viel“ habe der Paritätische Hameln im Verlauf seines 50-jährigen Bestehens in Hameln erreicht und den gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung getragen. Besonders hob Lippmann das Engagement der Paritäten für die Familienpolitik und das geplante Familienzentrum im Herzen der Stadt hervor, aber auch die Gründung der Freiwilligenagentur im Jahr 1997 und den tatkräftigen Einsatz so vieler Menschen für „eine menschliche Gesellschaft in Hameln“. Jetzt gelte es zu helfen, „soziales Engagement zu sichern, zu stärken und weiter auszubauen“.

In nüchternen Worten hatte bei der Begrüßung der Gäste der langjährige Beiratsvorsitzende Dr. Hermann Niederhut an die Anfänge der Organisation in Hameln erinnert und das Heranwachsen der Organisation mit dem Erwachsenwerden verglichen. „Aus dem kränkelnden Knaben wurde ein richtiger Mann.“

Ein Selbsthilfetag mit 45 Gruppen begleitete die Jubiläumsveranstaltung. Den Festvortrag mit einem Rückblick auf den Hintergrund und die geschichtliche Entwicklung der Sozialarbeit in Deutschland hielt Prof. Stefan Wagner, Direktor der Paritätischen Akademie Berlin.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der türkischen Ethno-Gruppe 360° und einem Auftritt von Mitgliedern von Tivi’s Märchenspiel mit Szenen aus der „Gestiefelte Kater“.

Darsteller von Tivi’s Märchenspiel umrahmten die Feier der Paritäten mit einer Aufführung.

Foto: nls



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