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„Ein zusätzlicher Anreiz“

FDP fordert kostenlose Parkplätze für Elektromobile

veröffentlicht am 03.04.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

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Hameln. Ihnen gehört zwar die Zukunft, und in den nächsten Jahren werden Elektroautos auf Deutschlands Straßen mehr und mehr Einzug halten, doch noch sind sie eine absolute Rarität im Verkehrsbild. Das liegt auch an den Nachteilen, die mit diesen Fahrzeugen noch verbunden sind. Da ist einerseits die geringe Reichweite, weil die Akkus nur für eine begrenzte Strecke Leistung bringen, andererseits ist die Anschaffung eines Elektroautos äußerst kostspielig. Schon für kleinere Fahrzeuge müssen um die 23 000 Euro auf den Tisch des Händlers gelegt werden.

Dass wissen auch die Liberalen im Rat der Stadt Hameln. Um jedoch die Anschaffung eines umweltschonenden Elektomobils zu fördern, hat FDP-Fraktionschef Hans Wilhelm Güsgen gestern einen Antrag an Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann geschickt. Darin wird die Verwaltung gebeten, gegebenenfalls mit den Stadtwerken zu prüfen, ob für Elektromobile nicht kostenfreie Parkplätze eingerichtet werden können. Über das Papier soll nun zunächst im Ausschuss für Recht und Sicherheit diskutiert und entschieden werden.

„Die gewünschte größere Akzeptanz von Elektromobilität in der Stadt Hameln würde durch ein solches Angebot steigen“, argumentiert Güsgen. Es sei zwar nur ein kleiner Schritt, „aber er geht in die richtige Richtung und könnte Signalwirkung haben, um die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs attraktiver zu machen“, glaubt der Liberale. Er stellt sich im Innenstadtbereich prädestinierte Parkflächen vor, auf denen dann auf Gebühren verzichtet wird. Ob insgesamt oder zeitlich begrenzt, lässt der FDP-Politiker offen. Er glaubt, im Rat für den Antrag eine politische Mehrheit zu finden. „Die Grünen werden ganz sicher mitstimmen, denn schließlich sind diese Autos ja sehr umweltfreundlich“, nimmt Güsgen den Gruppenpartner der Christdemokraten in die Pflicht.

Ein besonderes Bonbon wäre für die Liberalen, wenn an diesen Parkflächen wegen der begrenzten Reichweiten auch Aufladestationen errichtet werden könnten. „Vielleicht durch die Stadtwerke und gegen eine Gebühr“, blickt Güsgen in die Zukunft. Bislang sind im Landkreis Hameln-Pyrmont 24 Elektoautos angemeldet, wie Sandra Lummtisch, Sprecherin der Kreisverwaltung, gestern auf Anfrage erklärte.



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