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Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister heute im Theater

Ein ungleiches Chaos-Paar

Hameln. Wenn man sie so sieht, kann man verstehen, dass ihre Frauen es leid waren, länger mit ihnen zusammenzuleben. Oscar und Felix, einer die Schlampe schlechthin, der andere ein Pingel wie aus dem Bilderbuch, tun sich also zusammen. Jedenfalls in Neil Simons Komödie, die vor allem durch die beiden Hauptdarsteller Walter Matthau und Jack Lemmon unsterblich geworden ist. Und Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister, die heute um 20 Uhr im Theater dieses ungleiche Paar verkörpern, machen die Hauptfiguren auf ganz eigene Art lebendig. Man fühlt mit ihnen, man ärgert sich mit ihnen, man lebt mit ihnen.

veröffentlicht am 16.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 04:41 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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Leonard Lansink, 1956 in Hamm in Westfalen geboren, ist ein Schauspieler, der durch seine Rollen in Fernsehkrimis einem breiten Publikum bekannt wurde. Seine bedeutendste Figur ist die des Privatdetektivs Georg Wilsberg. Seit 1997 spielt er den kauzigen Ermittler in den Münster-Krimis des ZDF, die auf Motiven aus den Büchern von Jürgen Kehrer basieren.

Bevor er zur Folkwangschule ging, um Schauspieler zu werden, studierte Lansink zunächst sechs Semester Medizin. Nach einigen Serienrollen stieg er 1994 in die ZDF-Krimireihe „Ein starkes Team.“ neben den Wilsberg-Filmen wirkte er in vielen anderen deutschen Krimiserien mit, darunter in mehreren Tatort-Folgen. Für Münster ist Lansink alias Wilsberg zu einem echten Aushängeschild geworden. Pro Jahr werden drei bis vier Folgen gedreht. Auch außerhalb dieser Zeit engagiert sich der Schauspieler, der 2005 in die SPD eintrat, für die Stadt. So übernahm er die Schirmherrschaft über die dortige Krebsberatungsstelle, 2008 wurde er mit dem Titel „Best for bike – die fahrradfreundlichste Persönlichkeit des Jahres 2008“ geehrt. Den ebenso gutmütigen wie chaotischen Oscar nimmt man ihm sofort ab.

Heinrich Schafmeister absolvierte nach seinem Abitur am St.-Pius-Gymnasium Coesfeld zunächst den Zivildienst und studierte dann Germanistik und Musik. Er brach das Studium 1980 ab, um zur Folkwang-Hochschule für Musik und Darstellende Künste zu wechseln. Sein Kinodebüt gab er 1984 in dem Film „Treffer“ unter der Regie von Dominik Graf. Schafmeister tritt auch oft in Fernsehserien auf, etwa als Didi Denkelmann bei „Die Camper“, als Manfred Höch in „Wilsberg“ oder als Karl Wolkenfuß in „Wie erziehe ich meine Eltern?“ Einem größeren Publikum bekannt wurde Schafmeister durch den Film „Comedian Harmonists“, in dem er den Sänger Erich A. Collin spielte. Schafmeister ist Schatzmeister beim Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS), der Gewerkschaft für Schauspieler. Auch Schafmeister scheint die Rolle des Felix wie auf den Leib geschneidert zu sein. Beide standen in den Wilsberg-Krimis übrigens schon gemeinsam vor der Kamera.

Spielten schon mehrfach gemeinsam: heute stehen Leonard Lansink (o.) und Heinrich Schafmeister in „Oscar und Felix“ auf der Bühne.



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