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Hospiz-Verein Hameln veranstaltet Reise nach Umbrien für trauernde Angehörige / Mehr Interesse an Tabu-Themen

„Ein Stück Normalität zurückgeben“

Hameln. „Mit dieser Reise möchten wir Menschen ansprechen, die sich in einer Phase der Trauer befinden“, sagt die erste Vorsitzende vom Hospiz-Verein Hameln. „Es soll Gelegenheit für Gespräche und Raum für Begegnungen geben“, verspricht Marita Kalmbach-Ließ. Mit der Idee, einer mehrtägigen Reise nach Umbrien, auf den Spuren von Franz von Assisi, geht Marita Kalmbach-Ließ im Spätsommer ganz neue Wege und auch damit, die Reiseleitung dieser neuntägigen Reise selbst zu übernehmen. „Wir wollen den Angehörigen in geschützter Gemeinschaft ein Stück Normalität zurückgeben, ohne die Trauer zu verleugnen“, erklärt sie die Idee. Zum Hospiz-Verein Hameln gehören derzeit 181 Mitglieder. Die Reise nach Mittelitalien sei natürlich sowohl an die Vereinsmitglieder und auch an andere Interessenten gerichtet. Wie das Interesse an der Reise sein wird, ist noch offen, denn erst kürzlich stellte der Verein bei einer Infoveranstaltung die Idee vor.

veröffentlicht am 19.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:41 Uhr

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Autor:

von Birgit Sterner


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