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Fiddlers Green machten in der Sumpfblume richtig Party

Ein Stück Irische Kultur

HAMELN. „Es kann sich nur um ein Thema handeln. Habt ihr Lust auf ein Sauflied?“ Mit lautstarkem Jubel bejaht das dicht gedrängte Publikum der Sumpfblume in Hameln die Frage von Sänger Patrick „Pat“ Prziwara. Die Irish-Folk-Rocker „Fiddlers Green“ sorgen am Donnerstagabend für eine gnadenlos ausverkaufte Show im Kommunikationszentrum an der Weser.

veröffentlicht am 22.12.2017 um 17:07 Uhr

Das Publikum war begeistert – und die Jungs von Fiddlers Green hatten Spaß. Foto: km
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Autor

Katharina Mork Reporterin
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Es ist dermaßen voll, dass sogar die Saaltür offen bleiben muss, damit alle Besucher Platz finden. Über 400 Karten wurden im Zuge des Konzertes von „Fiddlers Green“ verkauft. Die 6-köpfige Band aus Erlangen bringt in ihrem breit gefächerten Musikstil Einflüsse aus der ganzen Welt unter – mit Schwerpunkt Irland. So entstand letztendlich auch der Name der Band. „Fiddlers Green“ bedeutet nämlich nicht weniger als das irische das Paradies der Seeleute. Und Seemanns liebstes Hobby? Trinken natürlich. Dementsprechend gestaltet sich das Bühnenbild in der Sumpfblume. Hinter den Musikern, die beachtlich vielfältige Musikinstrumente wie Violine, Ukulele, Banjo, Sitar, Melodika, selbstverständlich ein Akkordeon und sogar Klangstäbe im Gepäck haben, ist eine Art Irish Pub aufgebaut – inklusive Theke. Die Mitarbeiter an der echten Theke in der Sumpfblume haben derweil alle Hände voll zu tun, müsse sie doch die zahlreichen Gäste bedienen, die von der Musik zusätzlich zum Biertinken animiert werden.

Dass „Fiddlers Green“ beim Thema Trinken ernst machen, merken auch Alex und Kati. Die beiden Konzertbesucher werden kurzerhand höchstpersönlich auf die Bühne geholt, um gegeneinander beim Bier-Exen anzutreten. Nach einem schwindelerregendem Kopf-an-Kopf rennen haben beide relativ synchron das von der Band gesponserte Bier geleert und tanzen gut gelaunt – wie der Rest des Publikums – noch einen weiteren Song lang auf der Bühne weiter. Auch den Hamelnern Robin Dehne und Tobi Kind gefällt das Konzert außerordentlich. „Dafür, dass es Akustikmusik ist, finde ich es sehr gut. Normalerweise höre ich Power-Techno“, meint der 30-jährige Akustikmusiker. „Mega cool“, findet auch Tobi. „Aber eigentlich mag ich nur Irisches Bier. Da ich selber auch Musik mache, weiß ich, wie viel Herzblut darin steckt. Und gerade bei „Fiddlers Green“ merkt man das Herzblut sehr deutlich.“ Unter humorvollen Ansagen und immerwährend guter Laune feiert, singt und tanzt das dicht gedrängte Publikum an diesem Abend gemeinsam mit „Fiddlers Green“ ein Stück Irischer Kultur im Herzen der Rattenfängerstadt. Na dann, „Cheers!“



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