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132 schließen ihr duales Studium an der HSW ab

„Ein Studium in Hameln ist top!“

HAMELN. Malte-Ben Loevenich (22) hat es geschafft. Stolz hält er seine Bachelor-Urkunde in den Händen. Er ist einer von 132 Studierenden der Hochschule Weserbergland, die ihr Studium erfolgreich beendet haben. Zur Zeugnisübergabe und zum Abschlussball kamen am Samstag viele Gäste zum Feiern in die Rattenfängerhalle.

veröffentlicht am 16.07.2017 um 15:30 Uhr

Die besten Absolventen der Hochschule Weserbergland mit ihren Dozenten und Vertretern des Landkreises. Foto: eaw
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Ernst August Wolf Reporter
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„Von denen schließen 38 ihr duales Studium der Betriebswirtschaftslehre, 65 das der Wirtschaftsinformatik und 16 den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ab“, so die Vizepräsidentin der Hochschule Weserbergland (HSW), die Diplom-Volkswirtin Susanna Prasuhn. Dazu kommen sechs Absolventen des Studiengangs „Gesundheitsmanagement“ und sieben Master-Abschlüsse in „General Management“.

So wie seine Mitstudierenden hat auch Malte-Ben pro Semester drei Monate im Unternehmen und drei Monate in der Hochschule gelernt. Die Verzahnung von Theorie und Praxis ist das entscheidende Element der dualen Ausbildung. „Unsere Abbrecherquote ist wesentlich geringer als in staatlichen Hochschulen“, stellt Prasuhn erfreut fest. Auch mit dem Ranking dürften die Hamelner Hochschullehrer zufrieden sein. „In Wirtschaftswissenschaften sind wir Spitze, aber auch in den anderen Fächern rangieren wir im oberen und mittleren Bereich“, so die Vizepräsidentin.

Malte-Ben will sein Studium in Hameln im Masterstudiengang fortsetzen. „In Hameln kann man sehr intensiv studieren, denn die Gruppen sind klein und während der Zeit im Unternehmen gibt es eine 1:1-Betreuung durch die Professoren.“ Dennoch sei Hameln leider keine ausgesprochene Studentenstadt. „Sport kann man machen, aber wenn es ums Feiern geht, gibt es Einschränkungen. Da kann man sich voll aufs Studieren konzentrieren“, so der frischgebackene Bachelor. Immerhin winken den Absolventen allerbeste Berufsaussichten. 85 Prozent von ihnen haben bereits einen Anschlussvertrag unterschrieben oder in Aussicht.

Kleiner Wermutstropfen: Die Absolventen des Studiengangs „Gesundheitsmanagement“, die 2013 ihr Studium aufgenommen hatten, sind die ersten und letzten dieser Fachrichtung. „Die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind nicht darauf eingestellt, eine solche Ausbildung zu bezahlen“, so Prasuhn zu den Gründen der Einstellung des Studienganges. „Trotzdem ist ein Studium an der HSW in Hameln top“, lobten viele der Absolventen. Was durch eine ganze Reihe von Bestleistungen unterstrichen wird. Bemerkenswert auch der Festvortrag des ehemaligen HSW-Studenten Clemens Heuer. „Denken Sie nicht an die heutigen, sondern an zukünftige Kundenbedürfnisse“, mahnte der Studierende und Wirtschaftsvertreter. Nur so könnte der Mehrwert aus dem großen Kapital, das die HSW-Absolventen darstellten, nutzbar gemacht werden.

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