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So sollen Heranwachsende für Europa begeistert werden / Zwei Pyrmonterinnen im Wettbewerb

„Ein stiller Bürger ist kein guter Bürger“

Bad Pyrmont (lkr/fbe). Für Johanna Joachim und Maja Niemeyer war er zunächst nur Pflichtprogramm: der Europäische Wettbewerb. Die Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums aus Bad Pyrmont haben sich im Politikunterricht mit der Staatengemeinschaft beschäftigt – und zwar so erfolgreich, dass sie jetzt für ihre Arbeit ausgezeichnet worden sind.

veröffentlicht am 11.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 15:41 Uhr

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„Unser Thema war die Europäische Menschenrechtskonvention“, berichtet die 15-jährige Johanna. Die beiden Schülerinnen haben eine Projektmappe erstellt, die bewertet wurde. Dann konnten die Mädchen wählen, ob sie ihre Arbeit einschicken und somit am Wettbewerb teilnehmen möchten. Sie haben sich dafür entschieden und gehörten nun im Forum des Hamelner Schiller-Gymnasiums zu den insgesamt 38 Schülerinnen und Schülern, die einen Preis für ihre Arbeit erhalten haben.

Der Vorentscheid des europäischen Wettbewerbs hat das Ziel, den Heranwachsenden ihre Rechte als Bürger zu vermitteln. „Bei dem Wettbewerb arbeiten und gestalten Jung und Alt gemeinsam ihr Europa und machen altersgemäß ihre Erfahrungen jedes Jahr aufs Neue“, beschreibt Schulleiter Andreas Jungnitz den Wettbewerb, den es seit mittlerweile 60 Jahren gibt.

Er steht unter dem Motto: „Wir sind Europa! Wir reden mit!“ Die Themen der Projektarbeiten orientieren sich daher am Motto der Europäischen Union, die 2013 zum „Jahr der Bürger“ erklärt hat.

„Ein stiller Bürger ist kein guter Bürger“ – mit diesem Zitat des Heerführers Perikles aus dem antiken Griechenland fordert Hamelns Bürgermeisterin Ursula Wehrmann die Schüler auf, auch weiterhin die Zukunft der EU mitzugestalten. „Ein großes Kompliment an die Kinder!. Sie geben mir Hoffnung auf ein Europa mit Zukunft“, lobt die Bürgermeisterin die Schüler von acht Schulen des Landkreises.

Auch der im Dezember 2012 verliehene Friedensnobelpreis soll die Kinder und Jugendlichen dazu motivieren, sich für ein gemeinsames Europa einzusetzen. Dieser Meinung ist Reinhard Burdinski, Kreisvorstand der Europa-Union.

Andreas Nolting, Lehrer am Schiller-Gymnasium, hat mit seiner fünften Klasse Aufsätze erarbeitet, in denen die Kinder ihre Ansichten von Europa vorstellen. „Ich halte das Projekt für sinnvoll“, sagt der Deutsch- und Politiklehrer. „Die Kinder können sich spielerisch mit der EU auseinandersetzen und sie selbstständig entdecken, ohne dass es gleich politisch wird.“

Die 16-jährige Maja hat die vergangenen Wochen lebhaft in Erinnerung: „Wir mussten zwar sehr viel alleine recherchieren, aber dafür haben wir auch eine Menge gelernt.“ Sie und ihre Pyrmonter Mitschülerin sind sich einig: Der Wettbewerb ist eine gute Sache, bei der sie immer wieder mitmachen würden.

Johanna Joachim (li.) und Maja Niemeyer würden jederzeit wieder beim Wettbewerb mitmachen. Foto: lkr



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