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Ehemaliger Stadtdirektor Eckhard Koss heute 70

Ein Sportsmann und sensibler Terrier

veröffentlicht am 24.10.2016 um 08:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:22 Uhr

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Hameln. Er ist ein Sportsmann durch und durch, im eigentlichen wie auch im übertragenen Sinn. Und deshalb stehen Begriffe wie Fairness ganz oben auf seiner Werteskala – auf Fouls reagiert er allergisch. Heute wird Eckhard Koss, ehemaliger Stadtbaurat und Stadtdirektor in Hameln, 70 Jahre alt.

Geboren im Landkreis Holzminden, absolvierte der Jubilar nach Schulschluss zunächst ganz klassisch eine Maurerlehre, bevor er an der Staatlichen Ingenieurakademie für Bauwesen studierte. Nach dem Diplom an der TU Hannover und der großen Staatsprüfung übernahm er die Leitung des Hochbauamtes Peine und später Northeim. Schon 1982 wurde er Stadtbaurat in Hameln.

Mit dem Namen Eckhard Koss sind zahlreiche Projekte verbunden: Die städtebauliche Entwicklung des Stockhof-Geländes, der Busbahnhof, die Sanierung des Museums und der Pfortmühle, die Fußgängerzone, die Stadtgalerie und nicht zuletzt Wohn- und Gewerbegebiete wie das Hottensbergsfeld – sie alle tragen seine Handschrift.

In seiner Freizeit aber dominiert ganz klar der Sport, und hier vor allem der Fußball. Schon mit neun Jahren kickte er in der Schülermannschaft des VfR Deensen, spielte später in der Landesliga für den TUSPO Holzminden und wechselte 1971 als Vertrags- und Lizenzspieler zu Arminia Hannover, wo er sogar den Aufstieg in die 2. Bundesliga miterleben konnte. Koss, der unter anderem Trainer mit A-Lizenz des DfB ist, kam auch in seiner Wahlheimat Hameln schnell wieder in Kontakt mit dem Fußball, und zwar beim TSV Klein Berkel, mit dem er in der Altherren-Leistungsklasse sieben Mal Altliga-Meister im Landkreis Hameln-Pyrmont wurde.

Seit dem Jahr 2000 ist der 70-Jährige prominentes Mitglied der Laufgruppe Posteholz (die „Road-Runners“). Ob in Berlin, Hannover, Hamburg oder Dresden – überall rannte der Bauingenieur mit, sei es beim Marathon oder den diversen Stadtläufen. Aufgeben kam für ihn nie infrage, weder beruflich noch privat. Er kann verbissen sein wie ein Terrier. Aber eben auch empfindlich, sensibel, wenn er sich unfair behandelt fühlt. Beruflich oder privat.



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