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Von der Leipziger Buchmesse zur Grundschule Hohes Feld: Lesung mit Franjo Terhart zieht Kinder in den Bann

Ein Schriftsteller und „der schönste Beruf der Welt“

Hameln (bj). Direkt von der Leipziger Buchmesse ist er nach Hameln gekommen, um für die Mädchen und Jungen der Grundschule Hohes Feld aus seinen Büchern zu lesen: Der Schriftsteller Franjo Terhart hat, wie er selbst sagt, „den schönsten Beruf der Welt“ und findet es immer wieder „wunderbar, vor Kindern zu lesen“.

veröffentlicht am 20.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 18:41 Uhr

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Als ehemaliger Lehrer ist es ihm ein Anliegen, Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen den Spaß am Lesen und damit an Büchern zu vermitteln. „Viele Kinder kennen es gar nicht mehr, dass ihnen vorgelesen wird“, bedauert Franjo Terhart. Dementsprechend schwierig sei es auch manchmal, sie „bei der Sache zu halten, ihre Konzentration auf das Buch zu lenken“.

Das aber gelingt ihm bei den Erst- und Zweitklässlern an diesem Vormittag mit „Florina und der Zauberstein“, dem Buch, das für den rheinischen Literaturpreis nominiert ist. Der Schriftsteller bezieht die Kinder ein, wenn er die Geschichten mehr erzählt als liest. Er lässt sie raten, erzählen und eigenes Wissen einbringen. „Die Geschichten haben mir richtig gut gefallen“, sagt Lisa zu Franjo Terhart. „Das Feedback durch die Zuhörer ist ungemein wichtig für meine Arbeit. Ihre Fragen bringen mich auf neue Ideen, manchmal verändere ich Bücher dann sogar noch einmal“, erklärt der Schriftsteller.

„Ich werde euch jetzt in eine andere Welt entführen“, begrüßt der Autor die Dritt- und Viertklässler. „Wir werden eine Zeitreise zu den Römern machen“, verspricht Franjo Terhart den Kindern. Doch bevor er aus „Der Sohn des Gladiators“ zu lesen beginnt, klärt er Begriffe, die zum Verständnis wichtig sind. Erst als die Kleinen wissen, dass in der Schule zu Zeiten Cäsars auf Wachstafeln geschrieben wurde, dass die Kleidung Tunika hieß und Jupiter der höchste Gott war, kann es losgehen. Gespannt lassen sich die Zuhörer in den Bann des Krimis ziehen, bei dem Kinder als Detektive die Hauptpersonen sind.

Franjo Terhart ist sich mit Schulleiterin Christian Luttmann Fähndrich einig: „Solche Autorenlesungen zeigen den Kindern, wer hinter einem Buch steht. Sie sind wichtig, um die Mädchen und Jungen neugierig auf Bücher zu machen und sie zum Lesen

zu motivieren.“

Findet es wunderbar, vor Kindern zu lesen: der Schriftsteller Franjo Terhart.

Foto: bj



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