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Johannisempfang im Hamelner Münster

Ein Ort der Ruhe

Hameln (git). Die Farbe ihres Kärtchens, das die Gäste am Eingang des Münsters bekamen, wies ihnen den Weg zu ihrem Tisch. Eingeladen hatte der evangelisch-lutherische Kirchenkreis zum traditionellen Johannisempfang in St. Bonifatius. Bewusst gemischt platziert, saßen Vertreter aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens im wunderschönen Rahmen des historischen Gotteshauses und waren neugierig auf ihre Tischnachbarn. „Wir wollen den Dialog zwischen den Gästen in informeller Weise fördern“, erklärte Gastgeber Superintendent Philipp Meyer die Hintergründe. „Eine ungewöhnliche Begegnungs-Plattform, die ich stets genieße“, meinte Pastoralreferent Hans-Georg Spangenberger. „Die fest kalkulierte Zeit von 17.30 Uhr bis 19 Uhr ist ein großer Pluspunkt“, lobte Harald Wanger von der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT). Wanger kommt gerne, wenn es sein Terminkalender zulässt. In der hektischen Zeit sei das Münster ein Ort der Ruhe. „Die Gespräche hier inspirieren mich“, meinte er. Auch Gisela Grimme Leiterin der Elisabeth-Selbert-Schule, kommt wegen der ruhigen Atmosphäre gerne ins Münster. Sie sprach am Ende des Empfanges von angeregten Gesprächen mit Tischnachbarn.

veröffentlicht am 23.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 03:21 Uhr

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Wie vieles in diesem Jahr, so war auch der Johannisempfang durch das Münsterjubiläum geprägt. Statt einer langen Rede verflocht Superintendent Philipp Meyer den informativen Teil des Abends für die 40 Gäste mit einer spannenden, kleinen Münsterführung, und die kam gut an.

Durch die Angebote zum Jubiläumsjahr angelockt, hatte sich der Hannoveraner Hang Hütfleß am Donnerstag ebenfalls eingeladen gefühlt, am Hamelner Johannisempfang teilzunehmen. „Es ist schön, wenn die Menschen in so einem traditionellen Gebäude auch zu anderen Anlässen als zu Gottesdiensten zusammenkommen“, sagte der Besucher. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Saxofonquartett des Viktoria-Luise-Gymnasiums. Die Andacht am Ende der Begegnung fand in der Taufkapelle statt.

Superintendent Philipp Meyer (re.) mit den Gästen des Empfangs während eines Rundgangs durch das Münster.

Foto: git



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