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Aus Fördermitteln finanziert

Ein Logo für den „kuck kuck“

HAMELN. Die Veränderungen im Problemquartier Kuckuck sollen sichtbar werden. Viele Akteure seien in den vergangenen Monaten an der Entwicklung beteiligt gewesen – nun wurde es der Öffentlichkeit präsentiert: das neue Logo für das Soziale-Stadt-Projekt Kuckuck.

veröffentlicht am 09.11.2017 um 16:26 Uhr
aktualisiert am 09.11.2017 um 19:29 Uhr

Das Logo des Kuckucks wurde nun offiziell präsentiert. OB Claudio Griese lobte den neuen Schriftzug. Foto: Stadt Hameln

„Das Logo macht auch nach außen deutlich, dass der Einsatz für eine nachhaltige Verbesserung der städtebaulichen und sozialen Situation am Kuckuck eine tolle Gemeinschaftsleistung darstellt“, lobte Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU).

Bewohner des Viertels, Mitarbeiterinnen des Begegnungshauses, der Runde Tisch Kuckuck sowie der neue Eigentümer und die Stadt Hameln hätten unter professioneller Begleitung der Hamelner „Designerei“ von Andrea Brenes und Kerstin Wollenweber gemeinsam an der Entstehung des Logos gearbeitet. Am Ende des aus Kreativworkshops und mehreren Überarbeitungsrunden bestehenden Prozesses stand die verschiedenfarbig angelegte Wortmarke „Der kuck kuck“.

Die Werbeexperten empfehlen, selbstbewusst mit der Marke Kuckuck nach vorn zu gehen. „Das Logo ist bunt, aktiv und dynamisch – genau wie der Kuckuck“, heißt es in ihrer Strategieempfehlung. Das neue Logo wird zukünftig sowohl das Soziale-Stadt-Projekt nach außen präsentieren als auch die Öffentlichkeitsarbeit des Begegnungshauses und der sozialen Angebote am Kuckuck begleiten.

Erstmals kam das neue Logo bereits beim diesjährigen Straßenfest am Kuckuck zum Einsatz. Alle Projektbeteiligten an den verschiedenen Ständen waren an den frisch mit dem neuen Logo bedruckten T-Shirts leicht zu erkennen.

Im vergangenen Jahr wurde das Wohngebiet Kuckuck in die Städtebauförderung des Bundes und des Landes Niedersachsen aufgenommen.

Die Entwicklung des Logos und die zugehörige Einsatzstrategie kosteten 6000 Euro. Diese Summe wurde bereits aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert.

Mein Standpunkt
Frank Henke
Von Frank Henke
Es tut sich was am Kuckuck – und dass sich dort etwas bewegt, muss sichtbar, muss spürbar sein: in und an den weißen Häusern, im Leben ihrer Bewohner. Der 6000 Euro teure Schriftzug trägt dazu aber wohl kaum etwas bei.

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