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Im Ahornweg wird zu schnell gefahren / Stadt prüft Kreuzung Fahlte/Schillerstraße

Ein Kreisel für den Basberg

HAMELN. Rund soll es an der Gartenstraße gehen, das ist bekannt. Jetzt plant die Stadtverwaltung einen weiteren Mini-Kreisel: Auch am Basberg an der Kreuzung Ahornweg/Meyers Grund/Lindenweg/ könnte der Verkehr im Kreis geführt werden.

veröffentlicht am 01.03.2018 um 15:55 Uhr

Ob diese Kreuzung am Reimerdeskamp durch einen Kreisel ersetzt wird, könnte die Politik im Frühjahr entscheiden. Foto: Dana
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Die Stadtverwaltung verspricht sich davon in Verbindung mit weiteren Maßnahmen eine Verkehrsberuhigung im Ahornweg. Zusätzlich zum Kreisel ist geplant, das Parken am Straßenrand anders zu gestalten. Bereits vor sechs Jahren waren dort Parkverbotsschilder aufgestellt worden, jetzt soll dort „versetztes Parken“ eingeführt werden, wie aus einer Vorlage der Verwaltung hervorgeht.

Der Ahornweg ist eine der beiden meistbefahrenen Straßen am Basberg, zusammen mit dem Hammelstein. Sie bilden die Zufahrten zu dem Wohngebiet, sodass die Verkehrsbelastung dort höher ist als in den anderen Straßen. Im vergangenen Jahr sei dort bei einer Geschwindigkeitskontrolle festgestellt worden, dass im Bereich des Ahornwegs häufig zu schnell gefahren wird, heißt es sinngemäß in der Vorlage. Die Verkehrsplaner rechnen damit, dass das versetzte Parken in dann gekennzeichneten Parkzonen zwingt, im Ahornweg langsamer zu fahren. Die parkenden Autos machen dann extra Einbauten in der Fahrbahn überflüssig, so die Idee im Rathaus. Die Kosten für die Beschilderung und den Bau des Minikreisels setzt die Stadt mit etwa 22 000 Euro an. Sie sollen aus den bereitgestellten Mitteln für das Verkehrsmodernisierungskonzept genommen werden.

Während die Planung für den Ahornweg jetzt erst in die Politik gebracht wird, ist die Verwaltung mit den Plänen für die Kreuzung Gartenstraße/Feuergraben schon weiter. Zwar hatten dort einige Anwohner die Notwendigkeit eines Kreisels hinterfragt. Die Stadt aber hält daran fest und erhofft sich davon ebenfalls, dass dort langsamer gefahren wird. Baubeginn soll in diesem Jahr sein, wann genau, steht noch nicht fest. Ein dritter Bereich, für den ein Kreisel in Hameln bereits im Gespräch war, ist die Kreuzung in der Nordstadt Fahlte/Schillerstraße/Reimerdeskamp. Im März des letzten Jahres hatte die FDP-Fraktion im Rat erneut das Thema aufgegriffen und einen Auftrag an die Verwaltung erteilt, zu prüfen, wie sinnvoll ein Kreisel dort wäre und zu welchen Kosten es ihn gäbe. „Wir prüfen noch“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes jetzt auf Anfrage, „und rechnen damit, dass wir die Ergebnisse im Umweltausschuss im Mai präsentieren können“.

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Info: Am Donnerstag, 8. März, befasst sich der Umweltausschuss mit dem Thema. Ab 16 Uhr tagt er im Energietreff der Stadtwerke.



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