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„The Creapers“ imitieren Originale der 50er und 60er im Lalu – die Fans feiern im Petticoat

Ein Gitarrist am Boden

Hameln. Rock ’n’ Roll der 1950er und 60er Jahre kann nie einfach nur heruntergespielt werden wie gewöhnliche Musik. Rock ’n’ Roll ist anders, er ist Leidenschaft, er ist Spirit, Urgewalt, Bauchgefühl und immer auch etwas spontan – wie am Samstagabend bei „The Creapers“ im Lalu.

veröffentlicht am 16.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

von birgit Sterner
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Wer genau hinschaute, erkannte die Originalmikrofone, vor denen Carsten Politzky, Leadsänger Marc Slengard und Georg Heuermann Hits wie „Wipe out“, „Peggy Sue“ oder „Memphis Tennessee“ zum Besten gaben. Und natürlich waren da auch die historischen Verstärker aus jener Zeit auf der Bühne zu finden. Optisch setzten die vier Jungs (am Schlagzeug Dirk Herfurth) mit entsprechender Kleidung und gekämmter Frisur Akzente. Auf dem Rücken liegend Gitarre zu spielen, gehörte ebenso dazu wie ein über seinem Kontrabass tanzender Bassist – auch nicht zu vergessen die typischen Sekundenpausen während einzelner Musikstücke.

Die Jungs haben es drauf, keine Frage. Mittlerweile haben sie schon längst ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum hinter sich und erzählen begeistert von gemeinsamen Auftritten mit Größen wie Tony Sheridan oder Peter York. Aber haben sie das nötig? Die Band aus der Region Diepholz sammelt musikalische Erfahrungen, guckt sich viel von den Originalen ab, um es dann in ihrer Art auf der Bühne zu präsentieren. „Durch die Schallplatten unserer Eltern wurde wir mit dieser Musik praktisch groß“, sagt Gitarrist und Sänger Carsten zu der Frage, wie sie zu ihrer Musikrichtung gekommen sind. Unter der überschaubaren Lalu-Zuschauer-Fangemeinde waren Horst und Konny Wedekind aus Hameln. „Wir mögen Rock ’n’ Roll und den frühen Beat dieser Zeit. Die Band hat das sehr gut drauf“, sagt das Ehepaar. „Die machen das genauso, wie es früher war, als wir jung waren“, loben die beiden.

Ein Augenschmaus waren auch die Fans der Creapers aus Stadthagen: Die Pärchen der Tanzgruppe „Rock ’n’ Roll und Petticoat“ waren zwar privat gekommen, zogen aber in ihrem typischem Outfit viele Blicke auf sich. „Wir wollen Musik hören und dazu tanzen“, erklären Elke und Helmut Abicht. Sie in hellblauem Tupfenkleid und schneeweißem Petticoat, er in passendem Hemd und Hosenträger dazu.



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