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Dorfmittepunkt in Halvestorf in Eigenleistung erstellt / Jüngster Helfer 14, ältester 80 Jahre alt

Ein ganzer Ort feiert sich und seine Leistung

Halvestorf (gro). Mit 250 Gästen aus Politik, Vereinen, Verbänden und der Bevölkerung feierte Halvestorf am Sonnabend die Einweihung und Übergabe des neuen Dorfmittelzentrum des Ortes. Alle Festredner waren sich einig: Respekt und Anerkennung für diese große Leistung!

veröffentlicht am 18.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 12:41 Uhr

Mit 250 Gästen und viel Musik feierte Halvestorf die Einweihung
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Die Stadt habe zwar die äußere Hülle errichtet, so Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, aber den kompletten Innenausbau hätten die Halvestorfer selbst in die Hand genommen. „Da wurde fleißig gehämmert, gebohrt, gesägt und gestrichen. Muskelkypothek nennt man so etwas. Heute sehen wir das Ergebnis einer großartigen Gemeinschaftsleistung. So etwas ist nicht selbstverständlich – wohl aber in Halvestorf, denn hier ist die Welt ganz offensichtlich noch in Ordnung.“ Diese Leistung für die Allgemeinheit sei sichtbares Zeichen für die funktionierende Dorfgemeinschaft.

Vor eineinhalb Jahren begann der Ausbau des Dorfmittelzentrums in Halvestorf mit der neuen Dachkonstruktion auf dem Feuerwehrhaus sowie den Außengewerken. Der gesamte Innenausbau der gut 300 Quadratmeter messenden Innenräume erfolgte dann durch die Mitglieder aus den Vereinen des Ortes, Bürgern, Ortsratsmitgliedern und insbesondere der Feuerwehr. Letztere leistete insgesamt 9648 Arbeitsstunden, und „das sind bei einem nur mal so dahingesagten Lohn von zehn Euro die Stunde rund 100 000 Euro“, so Ortsbrandmeister Werner Hupe während der Eröffnungsfeier.

Ortsbürgermeister Hartmut Binder lobte ebenfalls die Leistung und dankte alle Beteiligten, und das namentlich für die Verwirklichung des großen Traumes. Er stellte fest: „Der jüngste Helfer war René Marcinzik mit 14 und der älteste Helmut Bleibaum mit 80 Jahren.“ Dank sprach Binder aber auch der Stadt aus. Alle Verantwortlichen hätten gut und unbürokratisch miteinander zusammengearbeitet.

Das neue Dorfmittelzentrum beherbergt einen Proberaum für den Musikzug der Feuerwehr mit einer Größe von 170 Quadratmetern, sowie einen Unterrichtsraum für die Feuerwehr mit 90 Quadratmetern Größe. Hinzu kommen die Sanitäranlagen mit Behinderten-WC, eine Küche und ein Technikraum. Inklusiv behindertengerechtem Zugang mit Fahrstuhl kostete das Objekt 231 400 Euro. Die aufgebrachten Spenden und Eigenmittel betrugen davon 80 000 Euro.

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