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Stadt will Ruhestätte der Hamelnerin auf Dauer erhalten

Ehrengrab für Elsa Buchwitz?

HAMELN. Sie gilt gemeinhin als „Retterin der Hamelner Altstadt“. Der Verdienst von Elsa Buchwitz war es, mit viel Engagement für den Erhalt der historischen Bausubstanz zu kämpfen. Die Stadtverwaltung schlägt nun vor, das Grab der 1997 verstorbenen Hamelnerin auf dem Friedhof Am Wehl in eine Ehrengrabstätte der Stadt umzufirmieren. Buchwitz’ Grabstätte bliebe damit „auf Friedhofsdauer“ erhalten.

veröffentlicht am 30.04.2018 um 17:05 Uhr

Elsa Buchwitz starb am 20. November 1997. Foto: archiv
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Wie die Stadtverwaltung erklärt, liegt ein Grund für die Initiative in dem Ablauf der gewöhnlichen, gesetzlich geregelten Ruhezeit für das Familiengrab, in dem Elsa Buchwitz bestattet worden ist. Diese 25-jährige Ruhezeit endet im November 2022. „Die Nutzungsberechtigte der Grabstätte selbst ist zwischenzeitlich verstorben und eine Pflege der Grabstätte durch Angehörige nicht mehr sichergestellt“, heißt es. Vor dem Hintergrund ihrer Verdienste soll das Grab laut Stadt aber auf Dauer erhalten bleiben. Mit einer Ehrengrabstätte geht die Verantwortung für die Unterhaltung und Pflege des Grabes auf die Stadt Hameln über. Sie trägt auch die Kosten: Laut Friedhofsverwaltung werden dafür etwa 110 Euro jährlich veranschlagt.

Geplant ist, das Familiengrab in eine sogenannte „einstellige Grabstätte“ umzuwandeln, eine gärtnerische Neuanlage soll folgen, der Grabstein der Familie Buchwitz erhalten bleiben. Dazu soll es eine Tafel an der Grabstätte geben, die über das Leben und Wirken von Elsa Buchwitz, die viele Jahre in der Bürgerinitiative zum Erhalt der historischen Altstadt aktiv war, informiert. Unter anderem hatte sie erreicht, dass die Stadt keine flächendeckende, sondern die objektbezogene Gebäudesanierung realisierte.

Die Neuanlage der Grabstätte und eine Informationstafel sollen einmalig etwa 900 Euro kosten. Die Politik muss über das Vorhaben der Stadtverwaltung entscheiden. In der kommenden Woche wird sie im Rahmen der Umweltausschusssitzung ein erstes Meinungsbild abgeben.



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