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Ministerin Wanka zu Gast im Museum

„Ehrenamtliche sind unersetzbar“

Hameln (jbr). Vorbei an einem alten Glasfenster aus der Marktkirche, auf dem, so nehmen es die Fachleute an, der Rattenfänger von Hameln abgebildet ist. Dann hinauf über eine Treppe in einen Raum, in dem auf einem rekonstruierten Altar alte Kirchenfiguren aus der Münsterkirche an vergangene Zeiten erinnern: Das Hamelner Museum hält für seine Gäste allerhand Informationen über die Stadtgeschichte bereit. Gestern hat sich Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU), niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, angeschaut, was die Einrichtung gut ein Jahr nach ihrer Wiedereröffnung alles zu bieten hat. Und das hält sie, nachdem sie ihren Rundgang unter fachkundiger Leitung von Historikerin Claudia Höflich und der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Katharina Hucks beendet hat, für „sehr modern und sehenswert“. Begleitet wurde Johanna Wanka bei ihrem Besuch vom CDU-Landtagskandidaten Otto Deppmeyer.

veröffentlicht am 17.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 20:21 Uhr

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Um die Ausstellung und die verschiedenen Angebote des Museums zu finanzieren, braucht es immer wieder aufs Neue Fördergelder. Dass sich das Land Niedersachsen in finanzieller Hinsicht engagiert, sei jedoch keine Selbstverständlichkeit, macht die Ministerin bei ihrem Besuch deutlich. Sie selbst kämpfe aber dafür, dass auch kleinere Museen mit finanziellen Mitteln bedacht werden – und das anscheinend mit Erfolg. „Wir sind stolz darauf, dass wir die Genehmigung für ein Investitionsprogramm bekommen haben, das gerade kleine Museen mit bis zu 50 000 Euro unterstützt“, sagt die Ministerin. Ein Heimatmuseum in Exten, das viel kleiner sei als das Hamelner, habe von diesem Programm bereits profitiert.

Doch mehr Geld allein reiche nicht, damit solche Einrichtungen weiter bestehen bleiben können, ist sie sich sicher. Wanka: „Ehrenamtliche Mitarbeiter sind unersetzbar.“ Und davon gebe es im Bundesland viele: „Niedersachsen zählt zu den drei Bundesländern, in denen sich rund 41 Prozent der Menschen, die älter als 14 Jahre sind, ehrenamtlich engagieren.“ Auch im Hamelner Museum gibt es einige von ihnen, wie etwa Katharina Hucks, die sich bereits seit 21 Jahren in ihrer Freizeit vor allem um die englischsprachigen Besucher kümmert. Wanka war bereits zweimal im Hamelner Museum zu Gast. Ob es ein Zufall ist, dass sie als Zeitpunkt für ihren dritten Termin ausgerechnet die heiße Phase des Wahlkampfes gewählt hat? „Nein“, sagt sie. „Natürlich ist es im Wahlkampf wichtig, die kandidierenden Kollegen vor Ort zu unterstützen.“ Dennoch wäre sie so oder so noch einmal in die Rattenfängerstadt gekommen. Doch räumt sie ein: „Ohne Wahlkampf dann vielleicht drei Wochen später.“



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