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Ehemalige Museumsleiterin scheitert vor Gericht

veröffentlicht am 30.01.2013 um 19:18 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (red). Die ehemalige Leiterin des Hamelner Museums, Dr. Gesa Snell, ist mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Hannover gescheitert. Sie hatte versucht die Neubesetzung ihrer ehemaligen Stelle zu verhindern.

Wegen innerdienstlicher Spannungen zwischen ihr und den Museumsmitarbeitern war Snell im Juni vergangenen Jahres ein anderes Aufgabengebiet zugewiesen worden. Die Stadt beabsichtigte die Stelle mit einem Angestellten neu zu besetzen. Gegen diese Verfahren hatte Snell einen Eilantrag eingereicht.

Das Gericht lehnte den Antrag mit der Begründung ab, dass die Entscheidung über die Umsetzung eines Beamten im Ermessen des Dienstherrn stehe. Dass die Entscheidung über die Umsetzung ermessensfehlerhaft erfolgt sei, habe die Antragstellerin nicht glaubhaft machen können. Die Stadt Hameln habe die Umsetzung mit innerdienstlichen Spannungen begründet. Das Vorliegen solcher Spannungen sei ein sachgerechter Gesichtspunkt für eine Personalmaßnahme, wobei es auf ein Verschulden des umgesetzten Beamten nicht unbedingt entscheidend ankommen müsse.

Im Juni vergangenen Jahres musste Dr. Gesa Snell ihren Posten räumen. Foto: Dana

Nach Einschätzung des Gerichts habe es in der Vergangenheit immer wieder Probleme der Antragstellerin mit Mitarbeitern in verschiedenen Funktionen gegeben, so dass die Umsetzung nicht willkürlich sei. Die Antragstellerin habe aber einen Anspruch darauf, auch in Zukunft amtsangemessen beschäftigt zu werden.

Gegen die Entscheidung kann Dr. Gesa Snell Beschwerde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen.



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