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Edertalsperre dreht Weser den Hahn zu

veröffentlicht am 03.08.2011 um 18:47 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (bha). Die Edertalsperre in Nordhessen wird in den kommenden Tagen die Wasserzufuhr in die Weser erheblich verringern. Das hat Auswirkungen auf die Wasserkraftwerke und Schifffahrt.

Um 26 Kubikmeter/Sekunde werde die nordhessische Talsperre die Wassermenge zurückgefahren, sagt Günther Merz,  der bei den Stadtwerken für die Wasserkraft zuständig ist. Am Samstag solle die Abgabe aus Deutschlands zweitgrößtem Stausee reduziert werden, heißt es. Als Begründung wird die vorhandene Wassermenge in dem Becken genannt, die „die 40-Millionen-Kubikmetergrenze unterschritten hat“. Während der Nordosten Deutschlands tagelang unter starken Regenfällen und Überschwemmungen gelitten hat, ist in Nordhessen Trockenzeit.

Weil die Stadtwerke gewährleisten müssen, dass das obere Wehr nie trockenfällt, werden die Turbinen gedrosselt und so die Wasserabnahme aus dem gestauten Bereich zwischen den beiden Wehren verringert.

 



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