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Positive Aspekte in der Fortschreibung der Einzelhandelsanalyse des Landkreises

ECE zieht zusätzliche Kaufkraft nach Hameln

Hameln-Pyrmont (HW). Hat das ECE-Einkaufscenter im Frühjahr 2008 erst einmal seine Tore geöffnet, wird weitere Kaufkraft nach Hameln fließen. Das prognostiziert Jörg Heine. Der Fachdienstleiter Regionalplanung bei der Kreisverwaltung Hameln-Pyrmont präsentierte gestern vor dem Ausschuss für Regionalplanung (Verkehr/Bau) unter dem Thema "Großflächiger Einzelhandel im erweiterten Wirtschaftsraum Hannover" die Aktualisierung und Fortschreibung der Einzelhandelsanalyse im Landkreis Hameln-Pyrmont.

veröffentlicht am 22.05.2007 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 09:41 Uhr

Volle Straßen und mehr Kaufkraft durch ECE? Foto: Archiv
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In der Tabelle der Mittelzentren belegt Hameln in der Region Hannover Platz drei. Ganz am Ende dieser Statistik liegt Bad Pyrmont. "Wegen geringer Einzelhandelszentralität kann die Kurstadt ihrem Auftrag als Mittelzentrum nur schwer nachkommen, weil Kaufkraft abfließt", erklärte Heine. Ein Arbeitsschwerpunkt des Forums für Stadt- und Regionalplanung ist seit 2003 das Konsensprojekt "Großflächiger Einzelhandel im erweiterten Wirtschaftsraum Hannover". Übergeordnete Ziele dieses Projektes sind laut Heine die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, Innenstädte und Ortskerne als Einkaufslagen zu stärken sowie die wohnortnahe Versorgung in allen Städten und Gemeinden anzustreben. "Die Standorte für großflächige Einzelhandelsbetriebe ab einer bestimmten Größenordnung bezüglich der Verkaufsfläche werden vereinbarungsgemäß frühzeitig in einem interkommunalen Abstimmungs- und Moderationsverfahren beraten", berichtete der Fachbereichsleiter. 2003 sei erstmals eine solche Bestandserhebung des Einzelhandels vorgenommen worden. Die dabei ermittelten Daten dienten nun als Grundlage für die landesplanerische und städtebauliche Beurteilung geplanter Einzelhandelsgroßprojekte. "Das ist ein interessantes Thema, das jedoch sehrüberraschend kommt", sagte Helmut Zeddies (FDP). Der Ausschussvorsitzende kritisierte dabei, dass Heine entsprechendes Zahlenmaterial der Politik erst unmittelbar vor Sitzungsbeginn als Tischvorlage zukommen ließ. Kritik übte auch Peter Bartels (SPD): "Wir können den Bericht nur zur Kenntnis nehmen." Etwas anderes sei auch nicht geplant gewesen, konterte Reinhard Müller. Der Kreisbaudezernent betonte, dass die Versorgung der Bevölkerung im Baugesetz verankert sei "und das Thema jederzeit noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt werden kann".



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