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88 Prozent der Verkaufsfläche in der Stadt-Galerie sind vermietet / Kolle und Wellner vertreten

ECE nennt drei Dutzend Mieter-Namen

Hameln (ni). "60 Prozent der Verkaufsfläche sind bereits vermietet", vermeldete das ECE-Management, bevor für die Stadt-Galerie auch nur ein Stein auf den anderen gemauert war. Inzwischen wächst der Rohbau des Einkaufzentrums am Pferdemarkt seinem Richtfest entgegen, und der Hamburger Konzern hat die Vermietungsquote auf 88 Prozent gesteigert. Über die Firmen, die sich in den 90 Shops niederlassen wollen, wird in Hameln viel spekuliert.

veröffentlicht am 31.05.2007 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 09:41 Uhr

A. Hegenbarth
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Der Grund: ECE behandelt die Namen seiner künftigen Mieter mit der gebotenen Diskretion und trägt vorerst nur häppchenweise zur Auflösung des Rätsels bei. Unter den Firmen, die gegen eine Veröffentlichung ihres Namens zum jetzigen Zeitpunkt nichts einzuwenden haben, sind neben einer langen Liste überregionaler Filialisten mit Wellnerund Kolle bislang nur zwei Hamelner Unternehmen sowie mit der Bäckerei Hajener Landbrot ein weiteres aus dem Landkreis. "Die Verträge sind unter Dach und Fach", bestätigt Holger Wellner vom gleichnamigen Modehaus den im Frühjahr 2008 anstehende Umzug seines Esprit-Shops vom Münsterkirchhof in die Stadt-Galerie. Der Mietkontrakt am alten Standort laufe aus, "das traf sich gut". Von vielen Kollegen in Hameln weiß Wellner, "dass sie sich für das Center interessieren und sich mit dem Thema beschäftigen". Wer von ihnen ebenfalls einen Mietvertrag unterzeichnet hat oder unterzeichnen will, weiß er nicht. Auch Kolle, unmittelbarer Nachbar des ECE und über zwei Durchgänge im Inneren des Konsumtempels ohnehin schon aufTuchfühlung mit den Besuchern des Centers, wird laut Geschäftsführer Thomas König mit einem Laden in der Mall vertreten sein. Zu ihren schon jetzt bekannten Mitbewerbern um Gunst und Geld der Kunden gehören große Filialisten der Modebranche wie Soccx& Friends, Pimkie, Forever 18, Gerry Weber, Biba, Monari, Engbers, Vero Moda, Leo's Jeans und Blue No. 1 sowie mit Top Girl auch eine Existenzgründerin in Sachen Mode. Weitere Mieter sind Signum (Herrenhemden), das Franchise-Unternehmen Jack Wolfskin, Hunkemöller (Wäsche), die Schuhanbieter Deichmann, Tamaris und Schuh Kay, Nanu Nana und Cult at Home mit Geschenkartikeln und Wohnaccessoires, die Drogerieketten Müller und DM, das Kosmetikunternehmen Yves Rocher, Cut& Colour (ein Spross des international tätigen deutschen Frisörunternehmens Klier), der Buchhandlungs-Riese Thalia, GameStop (Computerspiele), Mr. Minit (Schlüsseldienst und Schuhreparatur), Vodafone, die Bäckereien Siebrecht und Hajener Landbrot, die Landschlachterei Gramann aus Pattensen - und natürlich real. Schon vor einigen Wochen hat die künftige Centermanagerin Andrea Hegenbarth in Hameln Büro und Wohnung bezogen. Die 37-Jährige kann zehn Jahre Erfahrung im ECE-Centermanagement vorweisen und war bis zu ihrem Wechsel nach Hameln Chefin des Hauses in Schwerin. Den bis heute erreichten Vermietungsstand von 88 Prozent der 20 000 Quadratmeter Verkaufsfläche nennt sie "eine gute Quote, mit der wir sehr zufrieden sind". Anhand der jetzt benannten Mieter ließen sich keine Rückschlüsse auf eine etwaige Alleinherrschaft der Filialisten in der Stadt-Galerie ziehen. "Wir haben schon einen guten Anteil an Einzelbetreibern", sagt Hegenbarth und kündigt an: "Wir gehen jetzt auf interessante Firmen in Hameln und Umgebung zu und versuchen, sie als Mieter zu gewinnen." Wobei das besondere Augenmerk von ECE eindeutig den lokalen "Platzhirschen" gelte. Einzelhändler mit einem attraktiven Angebot sowie Existenzgründer mit überzeugendem Konzept seien "das Salz in der Suppe eines Centers", sagt Hegenbarth. Auf die richtige Dosierung lege ECE großen Wert, wisse aus Erfahrung aber auch, dass Einzelbetreiber sich mit ihrer Entscheidung Zeit ließen. Im Unterschied zu den Filialisten brauchten sie keine langen Planungsphasen, könnten "selbst und kurzfristig entscheiden" und machten ihren Entschluss nicht zuletzt abhängig davon, ob ihnen der Branchen-Mix im Center attraktiv erscheine. Die Erfahrung zeige ebenfalls, dass die ortsansässigen Einzelhändler für eine Präsenz im ECE ihren angestammten Standort "meist nicht verlassen, sondern im Center ein zweites Geschäft eröffnen" - häufig mit abgewandeltem Konzept. In langjähriger Kenntnis des lokalen Marktes wüssten gerade die heimischen Akteure um die Angebotslücken, in die sie mit ihrem Shop im Einkaufzentrum stoßen wollen.

Die Stadt-Galerie wächst zügig dem Richtfest entgegen. ECE peilt
  • Die Stadt-Galerie wächst zügig dem Richtfest entgegen. ECE peilt eine Eröffnung des Einkaufscenters vor Ostern 2008 an. Foto: Dana


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