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Mieter nimmt es gelassen und erzählt exklusiv

Dumm gelaufen: SEK stürmt erst falsche Wohnung

veröffentlicht am 23.01.2015 um 11:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (jak). "Immerhin haben Sie sich entschuldigt", meint Alexander Maecke grinsend. Fünf Stunden nachdem ein komplettes Sondereinsatzkommando unabsichtlich seine Türe eingetreten hat, kann er schon wieder darüber lachen. "Die Geschichte kann ich in 20 Jahren noch erzählen", meint er und begutachtet ein weiteres Mal die Überreste seiner zerschmetterten Tür. "Das neue Schloss hat gehalten", setzt er mit einem schiefen Lächeln fort, "nur die Tür halt nicht." Zu der Verwechslung kam es im Zuge einer großen Polizeiaktion, bei der schwer bewaffnete Sondereinheiten zahlreiche Wohnungen stürmten. Auch die Wohnung von Maeckes Nachbarn stand auf der Liste. Doch da die Wohnungen keine Türschilder hatten, kam es wohl zu der Verwechslung, meint Maecke. Nachdem die Beamten die Tür aufgebrochen hatten, setzten sie ihren Weg mit Rauchgas in die Wohnung fort "und plötzlich lag ich auf dem Bauch", sagt Maecke. Noch während er rätselte, wieso er das verdient habe, fragte ihn ein Beamter nach seinem Namen. Schnell wurde klar, dass es sich um eine Verwechslung handelte, das Kommando stürmte im Anschluss die richtige Wohnung und entschuldigte sich bei Maecke. "Die neue Tür bezahlen sie auch", freut sich Maecke. "Und diesmal bringe ich ein Türschild an."



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