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Dritter Dezernent spaltet die Politik

veröffentlicht am 10.02.2011 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (CK). Der Vorstoß der FDP in Hameln – sie will die Stelle des dritten Dezernenten nach dem Ausscheiden des Ersten Stadtrats Eckhard Koss möglichst unverzüglich wieder besetzen – stößt bei der CDU auf deutliche Kritik.

„Bei der Ausschreibung der Stelle im Jahre 2009 und bei der Ratsentscheidung im April 2010, Gaby Willamowius als Dezernentin einzustellen, hat die Mehrheitsgruppe aus SPD, FDP und Grünen selbst erklärt, dass es dem neuen Rat vorbehalten bleiben soll, eine Entscheidung über die Nachfolge des derzeitigen Stadtbaurates zu treffen“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Claudio Griese.

Die FDP, bemängelt der Christdemokrat, stelle sich mit ihrem am Dienstag gefassten Beschluss gegen ihre eigene Entscheidung und verkomme zum bloßen Sprachrohr von Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. „Sie konterkariert damit ihren eigenen Prüfauftrag auf Aufgabenkritik in der Verwaltung, wenn bereits vor dem Ergebnis eine Wiederbesetzung der Stelle von Koss erfolgen soll“, meint Griese.



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