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Demokraten und viele Gäste geben sich Stelldichein bei den Liberalen im Forsthaus Finkenborn

Dreikönigsball als verbindendes Element

Hameln. Totgesagte leben bekanntlich länger. Und das gilt auch für die heimische FDP. Jedenfalls ist die Gästeschar beim traditionellen Dreikönigstreffen im Forsthaus Finkenborn (dem 39. übrigens) mal wieder groß. Und trotz einer „harten Wettkampfsituation“, wie Stadtverbandsvorsitzender Klaus-Peter Wennemann sagt, wollen die Liberalen hier „das verbindende Element mit anderen Parteien“ demonstrieren. In der Tat: Gekommen sind neben den hartgesottenen FDP-Mitgliedern und vielen Gästen auch Vertreter anderer Parteien, SPD-Fraktionschef Volker Brockmann etwa, sein CDU-Kollege Claudio Griese oder eine gut gelaunte Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Und nicht zuletzt Dr. Gero Hocker. Der niedersächsische Generalsekretär der ins Trudeln geratenen Partei will damit die „hohe Wertschätzung für die Region“ demonstrieren, zumal er einst in Hameln in dieses Amt gewählt worden ist. „Wir pflegen heute das Einende, nicht das Trennende“, sagt der 37-Jährige.

veröffentlicht am 07.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 21:41 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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„Schön, dass alle Demokraten da sind“, freut sich Lippmann, die daran erinnert, dass dieser Ball einst auf Initiative der Klein Berkeler unter ihrem damaligen Ortsbürgermeister Siebelt Eden entstanden ist – als Protest gegen die Eingemeindung nach Hameln im Jahre 1974. Für Hans-Wilhelm Güsgen, Klein Berkeler und Fraktionschef der FDP, ist dieser Abend denn auch ein Heimspiel. Güsgen, selbst ein Freund oft derber Worte, plädiert öffentlich für ein „besseres politisches Miteinander im Rat“ und macht klar, welche zentralen Aufgaben auf alle Parteien warten: Hochzeitshaus, Britenabzug, Rathaussanierung, Industriegelände - das sind nur wenige, wenngleich auch gewichtige Schlagworte. „Ich stelle mir eine Art Hafencity vor“, gibt der Liberale seine Visionen preis, die er auch beim Rathaus hat: den Umzug ins BHW-Verwaltungsgebäude. „Die Gedanken sind frei. Wir jedenfalls sind für alles offen“, beteuert er.

Kein Wort an diesem Abend zur Lage der FDP und deren katastrophale Umfragewerte rund zwei Wochen vor der Landtagswahl. Die Liberalen aus Hameln gehen’s optimistisch an. Er habe so manches Mal vorm Fernseher gekniet und bei 4,99 Prozent gebetet, verrät Güsgen. Und das habe fast immer geklappt.

Das war’s dann aber auch mit politischen Aussagen. Kein Wunder – nach opulentem Essen und einem furiosen Auftritt der Rockin‘ Rats drängte es die Gästeschar auf die Tanzfläche. Und die „Happy Connection“, quasi die Hausband der FDP, erfüllte immer wieder Musikwünsche, sodass manch einer die Tombola verpasste. Und erst spät, sehr spät, gingen die Lichter aus – für diese Nacht, nicht für die FDP.

Eine Bildgalerie vom Dreikönigsball der Liberalen gibt es im Internet unter www.dewezet.de.

Nicht nur Tänzer, auch Mitglieder der Rockin‘ Rats (li.) nutzten das Parkett für einen furiosen Auftritt beim Dreikönigsball. Fotos: Dana



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