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Geld des Wasserverbandes

Drei Projekte: In Haverbeck werden 13 000 Euro investiert

HAVERBECK. Es kommt nicht gerade häufig vor, dass ein Ortsrat Geld zu verteilen hat. Der Ortsrat von Haverbeck stand jetzt vor der dankbaren Aufgabe, Mittel zu investieren, die ihm aus der Auflösung des Wasserbeschaffungsverbandes Halvestorf/Haverbeck/Herkendorf in Höhe von 13 000 Euro zur Verfügung stehen.

veröffentlicht am 12.12.2017 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 12.12.2017 um 21:00 Uhr

Der Spielplatz am Mainbach soll wieder eine Rutsche bekommen. Foto: wft
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Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Für drei Projekte hat sich der Ortsrat auf seiner Sitzung am Montagabend im Dorfgemeinschaftshaus von Haverbeck entschieden: Die Anschaffung einer Wellenrutsche für den Spielplatz am Mainbach, eine Sanierung der Küche und des Tresens im 35 Jahre alten Dorfgemeinschaftshaus sowie die finanzielle Unterstützung eines Projekts des Vereins der Eltern, Freunde und Förderer der Schule „Am Mainbach“.

Dieses Projekt hatte Renée Mittag, der Vorsitzende des Schulelternrates der Grundschule „Am Mainbach“ während der Einwohnerfragestunde ins Gespräch gebracht. Es geht dabei darum, eine von dem Verein SAM (Sozial-Aktiv-Menschlich e.V.) in Kooperation mit Impuls seit dem 1. November organisierte Schulbegleitung an der Grundschule ab Februar auszuweiten. Derzeit ist nach Angaben von Mittag eine Schulassistentin auf Minijobbasis mit 15 Unterrichtsstunden in der 1. und 3. Klasse am Standort Hope/Halvestorf tätig. Der Wunsch der Schule, des Elternbeirats und des Fördervereins: eine Ausweitung der Tätigkeit der Schulassistentin auf 25 Stunden und damit auch eine Ausweitung auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Mit den zusätzlichen Stunden könne die Schulassistentin dann auch die Arbeit in der 2. und 4. Klasse am Schulstandort in Haverbeck unterstützen, erläuterte Mittag dem Gremium.

Hintergrund der Gesamtmaßnahme ist die Tatsache, dass eine zum Schuljahresbeginn von der Landesschulbehörde bereits genehmigte Teilung der 3. Klasse mit 28 Schülern – demnächst soll ein 29. Kind hinzukommen – wieder zurückgezogen worden war, weil eine Lehrkraft der Schule an einen anderen Standort abgeordnet worden war. Vom Ortsrat erhofft sich der Förderverein jetzt eine einmalige Spende; auf weitere Mittel setze der Verein durch Spendenbriefe an die Eltern und die Sparkasse, erklärte Mittag. SAM finanziert das Projekt derzeit mit 600 Euro pro Monat. Um ab Februar für zwölf Monate auf 25 Stunden aufstocken zu können, müssten weitere rund 13 000 Euro aufgebracht werden.

Wie hoch die Spende des Ortsrates letztlich ausfallen wird, hängt jetzt davon ab, was die beiden anderen Projekte kosten werden. Einstimmig beschloss der Ortsrat auf seiner Sitzung, dazu zunächst genauere Angebote einzuholen. Die am Spielplatz am Mainbach früher stehende Rutsche war aus Sicherheitsgründen bereits vor mehreren Jahren abgebaut, aber nicht ersetzt worden. Die Kosten dafür wurden im Verlauf der Sitzung auf etwa 5000 Euro geschätzt. Beim Aufbau setzt der Ortsrat auf die Hilfe des Bauhofs der Stadt.

Für die Küche und den Tresen des Dorfgemeinschaftshauses will der Ortsrat Geld investieren, weil vor allem die Küche inzwischen „marode“ ist, wie das Gremium einhellig feststellte. Auch am 35 Jahre alten Tresen habe der Zahn der Zeit kräftig genagt, betonte Ortsbürgermeister Thorsten Sander. In der Küche sei der Boiler stark verkalkt und der Herd benötige ein neues Ceranfeld. Hinzu komme, dass der Durchlauferhitzer für die Dusche der Sportgemeinschaft nicht mehr funktioniere und auch dafür dringend Abhilfe geschaffen werden müsse. Wobei die letztere Einrichtung möglicherweise auch durch eine private Spende ersetzt werden könne, wie die Ortsratsmitglieder Holger Steinhoff und Thomas Mahlau ergänzten.



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