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Obwohl Radweg existiert: Fahrradbeirat will zweite Verbindung zwischen Afferde und Hastenbeck

Doppelt hält besser?

Afferde/Hastenbeck. Auf dem Drahtesel von Hastenbeck nach Afferde: Für viele Radler eine sichere Sache, wenn sie sich auf dem vorhandenen Radweg abstrampeln. Der gemeine Fahrradfahrer macht es sich zuweilen aber leicht und kürzt ab – über eine Strecke entlang der Afferder Straße. Dort ist noch kein Radweg. Die Ortsräte der beiden Gemeinden wollen jedoch schon länger einen haben. Nun bekommen sie vom Hamelner Fahrradbeirat Rückendeckung.

veröffentlicht am 15.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:21 Uhr

Autor:

vON BIRGIT Sterner
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Bei einem Treffen mit Politikern aus Stadt und Landkreis, Fahrradbeirat und Ortsratsmitgliedern vor Ort wurde der Wunsch nach einem zweiten Radweg bekräftigt. Argumente gegen einen zweiten Weg, der nach ersten Schätzungen etwa 350 000 Euro kosten würde, gab es zwar, schließlich existiert seit Jahren ein gut ausgebauter Radweg an der Kreisstraße 13, so richtig wollte aber niemand darauf eingehen. Denn schon längst ist der kürzere Weg ein Favorit der Bürger, meinen zumindest die Ortsbürgermeister von Afferde und Hastenbeck. Für einige Hundert Meter Abkürzung soll die Stadt deshalb 350 000 Euro lockermachen.

Nun soll es an den Verantwortlichen liegen, den Bürgern bei dieser Wahl die höchstmögliche Sicherheit zu garantieren. Das heißt: Die ohnehin stark frequentierte, aber unsichere Strecke ausbauen, auf der sogar schon tödliche Unfälle passierten oder Geld sparen und auf den vorhandenen Radweg beharren. Bislang wurde ein zweiter Weg, den die Ortsräte schon öfter einforderten, von der Stadt konsequent abgelehnt. Stadtbaurat Hermann Aden, der bei dem Treffen ebenfalls anwesend war, äußerte einige Gedankenspiele über kostengünstigere Alternativen. Es könnte zum Beispiel der Mittelstreifen wegfallen und dafür ein Teil der Fahrbahn als Radweg deklariert werden oder eine Fahrspur wegfallen. Damit käme die Stadt um einen Neubau herum. Wie sich das mit dem Straßenverkehr vereinbaren lässt, steht auf einem anderen Blatt.

Die hohe Frequentierung der Afferder Straße von Radlern und Fußgängern könne auch mit der Infrastruktur in Hastenbeck zu tun haben, meint Horst von Bültzingslöwen, Mitglied des Fahrradclubs ADFC. Dort gebe es keine Geschäfte mehr. „Es wird in der Regel in Afferde eingekauft“, sagte er. Da die K13 eher an Afferde vorbeiführt, könnte ein neuer Radweg sinnvoll sein.



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