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Displays bremsen Raser

veröffentlicht am 14.08.2013 um 15:46 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Hameln (red). Mit digitalen Geschwindigkeitsmessgeräten versucht die Stadt, mehr Verkehrssicherheit zu erreichen. Anfang dieses Jahres hat die Verwaltung zwei weitere Displays angeschafft, insgesamt drei Geräte sind nun im Dauereinsatz. Das Ergebnis ist nur ein gefühltes, aber Untersuchungen in Berlin bestätigen die Wirkung.

Derzeit sind die Displays in Haverbeck (Dorfstraße), in der Ortsdurchfahrt Hilligsfeld und in der Kernstadt (Karlstraße) installiert. Sie zeigen die gefahrene Geschwindigkeit an.

Eine aktuelle Untersuchung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft bestätigt: Bei Einsatz eines Displays wurden „deutliche und anhaltende Verhaltensänderungen beobachtet“. Je nach Einsatzort verringerte sich die Durchschnittsgeschwindigkeit um 1,8 bis 6 Stundenkilometer.

Die Versicherer hatten in einer Reihe von Untersuchungen mit über 9,4 Millionen Geschwindigkeitsmesswerten die Wirkung von insgesamt zehn Displays an vier verschiedenen Standorten in Berlin untersucht. Allerdings kamen dabei so genannte Dialog-Displays zum Einsatz, bei denen zum Beispiel der Schriftzug „langsamer fahren“ eingeblendet wird.

Dennoch könne man die Ergebnisse auf Hameln übertragen. „Autofahrer treten oft auf die Bremse, wenn auf dem Display eine zu hohe Geschwindigkeit erscheint“, sagt Christine Barner, Leiterin der Abteilung Ordnung und Straßenverkehr. Häufig ginge der Wunsch, ein digitales Geschwindigkeitsmessgerät aufzustellen, von Anliegern aus. Aufgrund der Rückmeldungen wisse man, dass die Displays „helfen, die Sicherheit zu erhöhen“, so die Rathausmitarbeiterin.

Die Geschwindigkeitsmessgeräte geben nicht nur den Autofahrern ein Gefühl für die gefahrene Geschwindigkeit, sondern liefern auch der Stadt wichtige Informationen: Mit Hilfe eines Auswertungsprogramms erfährt die Verwaltung, wie viele Fahrzeuge eine bestimmte Strecke befahren haben und wie schnell sie unterwegs waren. „Wenn wir an einer Stelle gehäuft Geschwindigkeitsüberschreitungen registrieren, werden wir reagieren“, kündigt Christine Barner an.



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