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Viele Rathaus-Abteilungen arbeiten nicht im Hamelner Rathaus

Die verteilte Verwaltung

HAMELN. Weniger als zwei Drittel aller Abteilungen befinden sich noch im Rathaus. Nur noch 17 der insgesamt 28 Abteilungen sind an der Sedanstraße untergebracht. Der Rest befindet sich an anderen Standorten. Und es wird weiter aussortiert ...

veröffentlicht am 13.01.2019 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 14.01.2019 um 10:01 Uhr

Hamelner Rathaus. Foto: Dana/Archiv
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Als Nächstes soll die Abteilung „Zentrale Gebäudewirtschaft“ ausgegliedert werden.

Der Grund: Es herrscht Platzmangel im Rathaus. „Durch die vielen Projekte, die von der Zentralen Gebäudewirtschaft bewältigt werden müssen, ist dort auch entsprechendes Personal erforderlich“, teilt Stadtsprecher Thomas Wahmes auf Anfrage mit. So seien für den Bau des Schulzentrums Nord „einige Projektstellen zusätzlich geschaffen“ worden. „Diese Mitarbeiter mussten beziehungsweise müssen untergebracht werden.“ Daher gebe es „Handlungsbedarf“.

Auf die Frage, ob es in Anbetracht dessen, dass in absehbarer Zeit ein neues Rathaus (saniert und in Teilen neugebaut) entstehen soll, sinnvoll sei, jetzt noch weitere Abteilungen auszugliedern, heißt es aus dem Rathaus: „Fest steht, dass dieses Vorhaben noch dauern wird.“ Erst für 2021 und 2022 seien jeweils 300 000 Euro für Planungskosten etatisiert worden. „Bis zu einem beziehbaren neuen Rathaus werden also wohl noch etliche Jahre vergehen“, führt Wahmes aus. Deshalb soll jetzt schon Abhilfe geleistet werden.

Einige Abteilungen der Stadt sind „naturgemäß“ außerhalb des Rathauses angesiedelt. Dies gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst, Museum, Theater und Veranstaltungsbund, Musik- und Kunstschule, für den Betriebshof und die Friedhöfe. Andere Abteilungen befänden sich aufgrund besonderer „Standtorterfordernisse“ an anderer Stelle. Dies betreffe das Standesamt, die Stadtbücherei und die Abteilung Familie und Soziales (Familie im Zentrum, das FiZ). Aus Platzgründen ausgegliedert worden seien das Stadtarchiv, die Kulturverwaltung und -förderung sowie das Forstamt. In Teilen ausgegliedert, ebenfalls aus Platzgründen, seien die Abteilungen Finanzen sowie Verkehrsplanung und Straßenwesen.

Und wenn das neue Rathaus eines Tages steht, sind dann alle wieder unter einem Dach? So sei der Plan, bestätigt Wahmes. Es sei nicht vorgesehen, die Verteilung der Abteilungen auf das Stadtgebiet aufrechtzuerhalten oder gar zu vergrößern.



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