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Die "verlorenen Kinder" des Breakdance

veröffentlicht am 18.04.2012 um 16:52 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Breakdance ist eine Tanzkunst, die in den 70er Jahren in den Gettos von New York als Teil der Hip-Hop-Kultur entstand und einige Jahre später auch nach Deutschland überschwappte. Die „Lost Kidz“, eine multinationale Gruppe, setzen diese Tradition in Hameln fort. Von Philipp Killmann

Die Musik, die aus dem Gettoblaster im Keller des Regenbogens dröhnt, ist laut, die Luft stickig. Und eigentlich hat Said Gamal Mohamed alias Sasow auch gar keine Zeit, um sich mit der Zeitung zu unterhalten. „Ich wärme mich gerade auf!“, entschuldigt sich der 26-jährige Ägypter, der erst seit 2010 in Hameln lebt, auf Englisch und zeigt auf Erkan Bahadir (28) alias Aggro Boy. „Sprich mit ihm! In Hameln ist er der Boss.“

2005 wurde die Lost-Kidz-Crew von dem in Bochum lebenden Mindener Silvester „Rambo“ Kiunka (26) gegründet. Im Laufe der Zeit wurde die Gruppe um zwei Paderborner, zwei Göttinger und die fünf Hamelner erweitert. Man kannte sich bereits von bundesweit stattfindenden Turnieren. „Es gibt kaum Tänzer, die ich nicht kenne, da die Szene nicht groß ist“, sagt Bahadir. Die B-Boys seien eine Randgruppe von etwa 500 aktiven Tänzern, es gebe nur eine Handvoll nennenswerter Crews in Deutschland. Eine von ihnen sind die Lost Kidz.

Am 26. Mai 1984 berichtete die Dewezet über einen Breakdance-Wettbewerb im damaligen Kaufhaus Hertie, bei dem die Hamelner Stefan Poblador Barkow (v.l.), Aydin Malak, Daniel Poblador Barkow und Oliver Schulze den zweiten Platz belegten.

Mehr über die Lost Kidz, ihre größten Erfolge, die Geschichte und Bedeutung des Breakdance, lesen Sie in der Dewezet auf der Hintergrundseite.



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