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Letzte Vollsperrung zum Abbau vermutlich Ende November / Neue Weserbrücke bald in Betrieb

Die Tage der Behelfsbrücke sind gezählt

Hameln (kar). Zäh rollt der Verkehr auf der provisorischen Brücke über die Weser. Noch einmal aber soll dieses Nadelöhr gesperrt werden – „um die Behelfsbrücke abzubauen“, sagt Markus Brockmann, Leiter des Straßenbauamtes in Hameln. Der von ihm favorisierte Termin: 23. November (ab 22 Uhr) bis 26. November (5 Uhr). „Vor Beginn des Weihnachtsmarktes ist dies das letzte sinnvolle Wochenende“, so Brockmann. Bereits im Laufe der nächsten Woche könnte dann der Verkehr schon auf zwei Spuren der neuen Weserbrücke verlegt werden.

veröffentlicht am 13.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 05:21 Uhr

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Der Abbau der Behelfsbrücke, über die in den zurückliegenden Monaten der Verkehr geleitet werden musste, ist noch einmal eine größere Aktion: „Die meiste Zeit kostet der Aufbau und später auch wieder der Abbau der beiden großen Kräne“, erklärt Brockmann. Zwischenzeitlich müssten die Verschraubungen an der Brücke gelöst werden – und zwar exakt nach Verlegeplan. „Denn wenn etwas abgeschraubt wird, muss die Stabilität weiterhin gewährleistet sein“, sagt Brockmann. Auf Tieflader verfrachtet, geht das Material dann „retour in die Niederlande“, wo es gebraucht werde. Jede Zeitverzögerung sei bares Geld. Anders sieht es bei den Behelfspfeilern aus: „Da wird das Material verschrottet.“ Daher kann der Abbau auch ganz in Ruhe und ohne Verkehrseinschränkungen erfolgen.

Die seitens der Behörde ins Auge gefasste Sperrung Ende November betrifft Fußgänger übrigens nicht: Der Gehweg zur Schleusenseite hin ist offen und kann weiterhin benutzt werden. Und den Autofahrern stehen auch nach Abbau der Behelfsbrücke zwei Fahrstreifen zur Verfügung – einspurig in jede Richtung.

Über die neue Brücke soll es auch in beide Richtungen rollen, wenn weitere Baumaßnahmen im nächsten Jahr anstehen: „Dann muss noch eine Rampenanlage gebaut werden“, erklärt der Leiter des Straßenbauamtes. Und auch die Fußgängertunnelsanierung wartet noch auf ihre Vollendung.



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