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Harald Scholz will sich in der Nacht auf die Lauer legen – mit seinem Fotoapparat

Die Sterne sind ihm gar nicht schnuppe

Weidehohl Die kommende Nacht ist Harald Scholz wirklich nicht schnuppe. Der Fotograf aus Weidehohl möchte auf jeden Fall einige Bilder mit vorbeizischenden verglühenden Teilchen auf den Chip seiner Olympus-Kamera bannen. Die ersten Sternschnuppen hat Scholz bereits am Freitag beobachten können, als er mit seiner Frau Cristina auf der Terrasse mit Blick auf das Wesertal saß.

veröffentlicht am 12.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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„Innerhalb von zehn Minuten waren gleich drei Stück zu sehen. Am Abend schossen die von Ost nach West, zogen von rechts nach links waagerecht durch den Himmel. Einer zerplatze sogar“, erzählt der Weidehohler. Und so eine Sternschnuppe soll am besten heute Nacht auch wieder dabei sein, hofft Scholz.

Gute Voraussetzungen für gelungene Fotos hat der Kaufmann im Energiegewerbe vor seiner Haustür allemal. Störende Lichtquellen gibt es im Hamelner Ortsteil nicht viele. „Es ist dunkel genug und wir sind weit von der hellen Stadt entfernt“, sagt der Fotograf. Scholz will ein Zwölf-Millimeter-Weitwinkelobjektiv vor die Kamera setzen, niedrige ISO-Werte voreinstellen und die geplanten Aufnahmen 20 bis 30 Sekunden lang belichten.

Die beste Vorbereitung bringe allerdings wenig, wenn das Wetter in der Sternschnuppennacht nicht mitspielt. Bis in den Abend hinein soll es teilweise bewölkt sein, sagt Robert Scholz vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg. „Ab 23 Uhr kann es dann aufklaren. Die zweite Nachthälfte ist dann klarer“, so der Diplom-Meteorolge.

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Sternschnuppen sind keine fallenden Sterne. Verglühende millimetergroße Teilchen in rund 100 Kilometer Höhe, wenn diese beim Flug durch das Planetensystem mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre prallen. dpa



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