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Johanne-Lücke-Stiftung feiert Schlachtefest mit geldgemästeten Schweinen

Die „Sauerei“ hat ein Ende

TÜNDERN. „Schwein gehabt“ heißt es am 16. November ab 17 Uhr für hunderte Mastschwein-Besitzer auf dem Hasenjägerhof in Tündern, denn mit dem Schlachtetag endet die Mastzeit der kleinen roten (Plastik-)Schweinchen. Im Frühjahr wurden die 500 gefräßige Sauen nicht nur vielen Tünderanern sozusagen zur Fütterung übergeben, auch viele Unternehmen und Einrichtungen außerhalb der Ortsgrenzen nahmen sich der Sauerei gerne an. Und jetzt ist es endlich soweit: Mit Unterstützung der Sparkasse Hameln-Weserbergland lädt die Johanne-Lücke-Stiftung zum größten Schlachtefest weit und breit ein.

veröffentlicht am 14.11.2018 um 17:10 Uhr

Vertreter der Johanne-Lücke-Stiftung, der Sparkasse Hameln-Weserbergland und der St. Christophorus-Kirchengemeinde Tündern präsentieren „ihre“ roten hungrigen Ferkel.Foto: pr

Bereits seit 15 Jahren hegt und pflegt die Stiftung das Erbe von Johanne Lücke in Tündern. Dies besteht aus ihrem Ackerland und Vermächtnissen und Zustiftungen weiterer Personen und folglich den daraus resultierenden Erträgen. Die Landwirtsfrau hat dies damals der hiesigen Kirchengemeinde vermacht und seither kümmert sich die eigens gegründete Johanne-Lücke-Stiftung um das Erbe und den Ausbau des Kapitalvermögens. Mit zahlreichen Projekten und Aktionen wird das kirchliche Leben in Tündern unterstützt. Und nun hat sich das Kuratorium der Stiftung mit der „großen Schweinerei“ eine Fundraising-Aktion ausgedacht, die passender zu der Geschichte der Stiftung nicht sein könnte.

Ein Schwein zu mästen ist an sich nichts Besonderes. 500 Schweine dagegen durchaus! Und ein Fest zu feiern ist an sich auch nichts Ungewöhnliches. Ein Schlachtefest für 500 Sauen dagegen durchaus! Auch wenn sie eher von kleinem Wuchs sind, so sind sie doch hoffentlich sehr gefräßig gewesen und können voll gefüttert mit Euro-Scheinen und -Münzen zur Schlachte-Bank geführt werden! Der Erlös der Tündernschen Schweinerei wird übrigens noch zusätzlich honoriert durch die Evangelische Landeskirche Hannover – nach dem Motto „Aus drei mach vier“ werden die Zustiftungen bonifiziert. Das heißt, auf jeden dritten angefressenen Euro füttert sie noch einen Euro drauf.

„Schwein gehabt“ heißt es also am Freitag in Tündern. Alle, die an diesem Abend ein gemästetes Schweinchen übergeben, erhalten ein Schlachteessen sowie ein Freigetränk und nehmen an einer Tombola teil. Alle, die ohne Schwein kommen, sind auch willkommen. Sie können Marken für Speisen und Getränke erwerben. Auch für die Kinder gibt es Leckeres zu essen und zu trinken. Musikalisch wird das fest begleitet durch den Feuerwehrmusikzug Tündern und die Tuinegels.red



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