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Erfolgreich geschwommen – das zweite Rattenrennen auf dem Werder

Die Ratten kommen!

Am Sonntag gingen wieder Hunderte von bunten Ratten an den Start. Der Lions-Club hatte zum zweiten Hamelner Rattenrennen eingeladen und bei Sonne satt sahen Tausende zu, wie die Ratten in den Fluss gekippt wurden. Wohl hoffend, dass die ihre die Erste im Ziel sei.

veröffentlicht am 12.08.2018 um 16:48 Uhr
aktualisiert am 17.08.2018 um 17:00 Uhr

Die Ratten werden von der Werderbrücke in die Weser geworfen., dann geht‘s los... foto: doro .
Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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HAMELN. Wer den Einlauf der bunten Ratten ganz genau beobachten will, hat an der Spitze des Werders den Weg durch die Böschung genommen. Von hier aus kann man die bunte Masse, die weserabwärts treibt bestens beobachten. Ein paar Minuten zuvor sind sie kübelweise von der blauen Werderbrücke in den Fluss gekippt worden, im Rattennacken den Blick ihrer Besitzer.

So um die 500 werden es wohl gewesen sein, schätzt Jürgen Giesecke-Michelmann vom Hamelner Lions-Club, und noch viel, viel mehr Besucher. Mehr als 3000, so viel waren es im letzten Jahr, waren es auf jeden Fall. Der Club hat das zweite Hamelner Rattenrennen gestern auf dem Werder ausgerichtet, und zwar mit mehr Glück als im letzten Jahr, als die Ratten nur im Pool dümpeln durften, weil die Weser zu schnell floss und das Ratten-Fischen unmöglich machte. Gestern dann: Sonne satt, Volksfeststimmung. Und natürlich alles für die gute Sache, wie es auch an anderen Orten geschieht – nur dass dort Enten in Flüssen treiben. Ehrensache, dass man in Hameln auf die Ratte setzt. Weil sie im Unterschied zur Sage schwimmen können, gab es gestern bei insgesamt acht Rennen Sieger. Da war zum Beispiel ein überraschter Oberbürgermeister Claudio Griese, der zwar nicht unter den Erstplatzierten war, aber einen Fahrradhelm mit nach Hause nehmen durfte.

Dustin Buschbaum gewann dafür beim Rattenfänger-Rennen eine Fahrt im Mini, für die er zu seinem Leidwesen seine Mutter ans Steuer lassen muss.

Die Ratten kommen an, aufgefangen von einer professionellen Sperre.
  • Die Ratten kommen an, aufgefangen von einer professionellen Sperre.
Ratten von oben Foto: doro
  • Ratten von oben Foto: doro
Hier landen die Ratten nach dem Rennen. foto: Doro
  • Hier landen die Ratten nach dem Rennen. foto: Doro
Gewonnen beim Rattenfänger-Rennen: Dustin Buschmann, Mariella Sievert und Holger Zühlke. foto: doro
  • Gewonnen beim Rattenfänger-Rennen: Dustin Buschmann, Mariella Sievert und Holger Zühlke. foto: doro
Kurz vor dem Wurf ins Weserwasser. Foto: doro
  • Kurz vor dem Wurf ins Weserwasser. Foto: doro
Viele bunte Ratten... Foto: doro
  • Viele bunte Ratten... Foto: doro
Die Ratten kommen an, aufgefangen von einer professionellen Sperre.
Ratten von oben Foto: doro
Hier landen die Ratten nach dem Rennen. foto: Doro
Gewonnen beim Rattenfänger-Rennen: Dustin Buschmann, Mariella Sievert und Holger Zühlke. foto: doro
Kurz vor dem Wurf ins Weserwasser. Foto: doro
Viele bunte Ratten... Foto: doro

Auch John und Resi Stemme sowie Julius und Lennard Harms haben mitgemacht. Bei Julius und John hatte die Ratte gestern in der Schultüte gesteckt – ein Geschenk der Schule. Andere haben im Betrieb eine Ratte geschenkt bekommen und sind an die Weser gekommen. Eine Idee, die das Konzept unterstützt.

Gewonnen haben die Ratten von Julius, Lennard, John und Resi bis dahin nicht beim Ratten-Rennen, aber es gibt ja mehrere Chancen. Nach dem Einlauf – auf dem Weserarm gab es eine professionelle Sperre mit Zieleinlauf, die vom DLRG, vom Motorbootclub Hameln, dem Kanuclub Hameln und von der Firma Fisch-Meyer überwacht wurde – werden die nummerierten Ratten aus der Weser gefischt, dann kommen sie quasi zur Auffangstation. Von dort geht es für die Siegerratten auf die Bühne, die anderen landen auf Tischen, wo sie von ihren Besitzern wieder abgeholt werden können. Wer will, kann die Ratte dann noch mal in den großen Kübel werfen, der beim nächsten Rennen in die Weser geschüttet wird.

Neben dem Hauptereignis gab es jede Menge andere Angebote: Imbissstände lange Meter und Spieleaktivitäten für Kinder sowie eine große Bühne mit Videowand, auf der das Rennen mitverfolgt werden konnte und auf der später die Sieger geehrt wurden.

Das Fazit von Jürgen Giesecke-Michelmann: „Wir sind überglücklich, die Resonanz ist ausgesprochen gut.“ Der Erlös der Veranstaltung wird auf Projekte und Aktionen sozialer Einrichtungen in Hameln und Umgebung verteilt.

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Nach dem Rattenrennen wurden noch nicht alle Ratten abgeholt – und auch noch nicht alle Preise. Foto: Doro
Nach dem Rattenrennen wurden noch nicht alle Ratten abgeholt – und auch noch nicht alle Preise. Foto: Doro
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Nach dem Rattenrennen wurden noch nicht alle Ratten abgeholt – und auch noch nicht alle Preise. Foto: Doro
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Rattenrennen auf der Weser 2018
Quelle: doro
Information

Die Idee

1992 gingen 29 000 Kunststofftierchen im Pazifik über Bord, die später in Chile, Australien, Indonesien oder im arktischen Packeis auftauchten. Sie wurden „Friendly Floatees“ genannt. Kurz nach den „Friendly Floatees“ stachen die ersten Gummienten auch für die gute Sache in See, respektive in den Fluss: Mehr als 50 Entenrennen jährlich gibt es allein in Deutschland.doro



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