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Musical-Star Sabrina Weckerlin tritt in der Krypta auf

Die „Päpstin“ singt – und sorgt für Gänsehaut-Gefühle

Hameln. Premiere. Nein, nicht schon für die „Päpstin“. Aber für einen Song aus dem Musical, der gestern eine Aufführung erlebte, wie es sie in dieser Form nicht wieder geben wird: Hauptdarstellerin Sabrina Weckerlin tritt in Hamelns Krypta auf, Produzent Peter Scholz begleitet sie an der Gitarre: „Ich bin allein“, singt sie. Ihre wunderschöne, intensive Stimme füllt den Kirchenraum. Gänsehaut-Gefühle.

veröffentlicht am 21.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 03:41 Uhr

Autor:

Karin Rohr
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Das ist mehr als eine Premiere – „das ist eine Welturaufführung“, bestätigt Scholz mit einem verschmitzten Lächeln. Mit Gitarrenbegleitung und in diesem Raum kann man Sabrina Weckerlin als Musical-„Johanna“ nicht noch einmal erleben. Wenn der Star und das Ensemble aus Fulda vom 18. August bis 16. September die Geschichte der „Päpstin“ in Hameln aufführen, wird dies ausschließlich im Theater geschehen.

Das Lied gibt einen Vorgeschmack auf das, was das Publikum erwartet. Und weckt die Vorfreude, wenn man Sabrina Weckerlin singen hört. Kein Wunder, dass sie von der Musical-Fachzeitschrift „Da Capo“ zur „Stimme des Jahres 2011“ gewählt wurde. Die Liste der Auszeichnungen für das Musical ist lang: „Wir stehen für eine erstklassige Leistung ein“, verspricht Peter Scholz denn auch und freut sich, dass die Kostprobe an so einem geschichtsträchtigen Ort wie der Hamelner Krypta stattfinden kann: „In Fulda wäre das nicht möglich gewesen.“ Dort hatte der katholische Bischof vehement Front gegen „Die Päpstin“ gemacht. „Eine Einzelmeinung zu dem Thema“, winkt Scholz ab. Der Riesenerfolg und der große Publikumszuspruch hätten die „Päpstin“ bestätigt.

„Hameln freut sich auf das Musical“, sagt Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Und auf das Ensemble: „Alle wollen wissen, wie sieht sie denn aus – die Hauptdarstellerin…?“, meint Hamelns Stadtoberhaupt und stellt mit einem Blick auf den attraktiven, blondgelockten Star fest: „Erkannt hätte ich Sie nicht, Sie sehen als Päpstin ganz anders aus.“ Aber Sabrina Weckerlin steckt ja auch noch nicht im klerikalen Outfit, sondern ist ganz privat angereist, hat für ihren ersten Auftritt in der Rattenfängerstadt sogar extra die Proben für „Marie Antoinette“ unterbrochen. Auch in dem Stück spielt sie die Hauptrolle.

Die Fieberkurve steigt – nur noch gut acht Wochen bis zum Start des Musicals in Hameln. „Die Päpstin wird ein großes Ereignis“, freut sich HMT-Chef Harald Wanger. Wie er sind auch die zahlreichen Sponsoren, die sich für dieses Highlight zum Münster-Jubiläum ins Zeug gelegt haben, davon überzeugt, dass das Musical wie schon in Fulda, so auch in der Rattenfängerstadt ein Riesenerfolg wird. „Wir sind nicht erprobt als Musicalstadt“, räumt Susanne Lippmann zwar ein, nimmt aber die „Herausforderung“ gern an: „Wir meistern das!“

Superintendent Philipp Meyer wird als heimisches Kirchenoberhaupt jedenfalls nicht wie sein katholischer Kollege in Fulda gegen das Musical opponieren – im Gegenteil: „Es ist eine gelungene Story mit vielen Anstößen zum Nachdenken und Weiterdenken“, lobt er .

Ein Video von Sabrina Weckerlin in der Krypta finden Sie unter dewezet.de



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