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Die Narren sind los

Noch sind landauf, landab die Oktoberfeste in vollem Gange, da bricht in Hameln schon wieder die fünfte Jahreszeit an: die närrische. Und der Carneval Club Hameln hat sie unter die „magische Drei“ gestellt. Hintergrund: Die neuen Prinzen, ein Dreigestirn, sind alle im Vorstand und alle Handwerksmeister, Günter Langosch ist nächstes Jahr 30 Jahre dabei und der Verein ist 33 Jahre alt. Und das ist das Hamelner Dreigestirn: „Seine Tollität“, Prinz Karneval (Dirk Langosch, 49, Malermeister und höchster Repräsentant des Hamelner Karnevals, der über einem Volk die Pritsche, den Prinzenstab schwingt), der Bauer, „Seine Deftigkeit“ angesprochen (Günter Langosch, 61, Tischlermeister, symbolisiert die Wehrhaftigkeit, die Befreiung Hamelns aus der Macht der Erzbischöfe). So trägt er als Stadtbewahrer auch die Stadtschlüssel an seinem Gürtel, auf seinem mächtigen Hut 125 Pfauenfedern, die die Unsterblichkeit der Stadt Hameln darstellen sollen; die Jungfrau, „Ihre Lieblichkeit“ (Bernd Wanjek, 44, Tiefbaumeister). Sie wird als beschützende Mutter Colonia im Kölner Dreigestirn immer von einem Mann dargestellt und wurde 1870 dem Kölner Bauern zur Seite gestellt. Adjutanten sind Heike Langosch und Irina Wanjek. War ja klar: Frauen kriegen wieder die Nebenrollen!

veröffentlicht am 04.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 09:21 Uhr

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Zum fünften Mal ist im Remarque-Hotel in Osnabrück der Große Gourmet-Preis verliehen worden. Wie schon im vorigen Jahr ging der Titel des besten Kochs Niedersachsens an den mit drei Michelin-Sternen dekorierten Osnabrücker Thomas Bühner und das Team seines Restaurants „La Vie“. Hinter dem Gourmet-Preis steht die Veranstaltungsagentur „desas“ um Andreas Dietz. Seit zwölf Jahren organisieren er und sein Team das Event in verschiedenen Bundesländern sowie auf Mallorca. Das Ergebnis steht jeweils bereits mehrere Monate vor dem eigentlichen Gala-Dinner fest: Es stützt sich auf die aktuellen Bewertungen der Restaurantführer Michelin, Gault-Millau, Schlemmer-Atlas, Varta und Co. Bei der Veranstaltung im Remarque-Hotel ging es in der Küche daher auch in diesem Jahr wieder ausschließlich um das gemeinsame Kochen. „Die Preisverleihung ist für uns eine Würdigung dessen, was schon längst entschieden ist“, sagt Bühner. Ihm und den anderen Köchen liegt es am Herzen, den angeblichen Wettkampfcharakter der Veranstaltung aus den Köpfen der Menschen zu bekommen. „Das ist hier eine gemeinsame Sache!“ Mit von der Partie war übrigens auch Achim Schwekendiek vom Schlosshotel Münchhausen; er brachte drei seiner Mitarbeiter aus dem Weserbergland mit: Benjamin Gallein, Denis Fischer und Anja Böstro. Auch sein Gericht kam aus dem Weserbergland – heimischer Lammrücken mit Gemüse vom Marienhof in Esperde unter der Bezeichnung „Weserlamm in der Gemüsewiese“. Der Lammrücken wurde dazu in einem Steinpilzsud pochiert und auf den Punkt gegart. Für dieses aufwändige Gericht richteten 18 Köche gemeinsam die Teller für die 200 Gäste an. Die Gäste waren begeistert.

Er ist selbst so etwas wie ein Künstler, auch wenn er im Hauptberuf Arzt ist: Aber aus Liebe zur Kunst gibt Dr. Markus Hedemann immer mal wieder verschiedenen Künstlern Gelegenheit, ihre Werke in den Praxisräumen am Posthof auszustellen. Zurzeit ist es Hubertus von Blum, der dort ausstellt, und zwar Fotos. Bilder aus und von der Natur, die in ihrer Intensität und Schönheit beeindruckend sind. Übrigens: Der Mediziner ist ein ausgesprochener Lego-Freak. Und Sie, liebe Leserin, lieber Leser, kennen sicher seine Kreationen aus den bunten Steinen, wie sie samstags regelmäßig auf unserer Rückseite zu sehen sind.

Der Frust währte nur kurz. Schon einen Tag nachdem Jochen Huch die Wahl gegen Hessisch Oldendorfs alten und neuen Bürgermeister Harald Krüger verloren hatte, spendeten ihm Freunde Trost. Sogar eine Erstklässlerin kümmerte sich um den vormaligen Kandidaten und schenkte ihm Schokolade – mitsamt einem süßen selbst gemalten Bild. Darin zeichnet sie Huch und nennt ihn den „Bürgermeister der Herzen“. Bei dieser Aufmunterung ist es wohl kein Wunder, dass Huch den Kopf schon nicht mehr hängen lässt.

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Der Frühstückstreff der Petri-Kirchengemeinde Ohsen war zu Gast bei der NDR-„Plattenkiste“.

Mittags statt morgens: Der Frühstückstreff der Petri-Kirchengemeinde Ohsen war zu Gast in der Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen. Viel zu erzählen gab es zwischen 12 und 13 Uhr, denn im Radio unterhielten sich Hermann Kunze, Hildegard Kunze und Michael Ließ mit Moderatorin Ira Stukenberg über ihre Arbeit. Von Montag bis Freitag heißt es zwischen 12 und 13 Uhr bei NDR 1 Niedersachsen „Die Plattenkiste – Hörer machen ein Musikprogramm“, und die Sendung wird komplett von den Gästen gestaltet. Hier können sich Vereine, Clubs, Organisationen vorstellen – egal, ob Chor, Surfclub, Kegelverein oder Selbsthilfegruppe. Informationen zur Bewerbung unter www.ndr1niedersachsen.de

christa.koch02@gmail.com

Startklar für die fünfte Jahreszeit, die närrische (v. li.): Adjutantin Irina Wanjek, „Jungfrau“ Bernd Wanjek, Prinz Dirk Langosch, Bauer Günter Langosch und Adjutantin Heike Langosch.

Wal

Begeisterte in Osnabrück: Achim Schwekendiek vom Schlosshotel Münchhausen, hier ausnahmsweise mit einer süßen Kreation.



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