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Fußgänger werden auf zu steilen Weg geleitet / Quermauer wird gekürzt

Die Mauer muss weg

Hameln. Der Gehweg an der Münsterbrücke stadtauswärts auf der rechten Seite verläuft nicht in einer Linie mit der Brücke. Die Fußgänger laufen geradewegs auf eine kleine Mauer zu, die sie nach rechts vom Radweg wegleiten soll. Der Weg an der Mauer vorbei ist aber ziemlich steil, „für Leute mit einem Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl kann es da schon ein bisschen knifflig werden“, sagt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

veröffentlicht am 28.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

Julia Rau
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Die Lösung: Die Mauer muss weg – zumindest zum Teil. „Von der Mauer, die die Fußgänger nach rechts umleitet, werden etwa 90 Zentimeter links weggemacht, sodass sie geradeaus an ihr vorbeigehen können“, erklärt Brockmann. Dazu wird mit einer Betonsäge einfach ein Stück der erst im letzten Jahr gebauten Mauer abgetrennt, die Schnittstelle im Anschluss verblendet. Knapp einen Meter wird die Mauer kürzer. „Länger als zwei Wochen werden die Arbeiten vermutlich nicht dauern mit allem Drum und Dran.“ Also auch mit dem neuen grauen Pflaster, das hinter der Mauer verlegt werden soll, denn dort, neben dem Radweg, soll künftig der Gehweg verlaufen. „Wir haben das mit der Stadt besprochen. Sie nimmt das mit in den nächsten Auftrag“, so Brockmann. Sobald das Wetter es zulasse, könnten die Arbeiten beginnen.

Aber wie kommt es, dass dieser Fehler nicht schon bei der Planung aufgefallen ist? „Neigungen sind auf Plänen nicht immer gut zu erkennen.“ Erst später sei aufgefallen, wie steil die Rampe an der Stelle sei. „Es haben so viele Leute auf den Plan geschaut, aber gut, jetzt ist es eben so“, sagt er. „Nach den Arbeiten wird der neue Weg die gleiche Neigung wie die Straße haben, so drei bis vier Prozent, statt wie bisher etwa 14 Prozent.“ Eine brandneue Mauer kürzen zu müssen sei zwar ärgerlich, aber besser, als sie so stehen zu lassen, meint Brockmann. Was der Bau der Mauer gekostet hat, kann er nur schätzen: „Vielleicht 1000 bis 2000 Euro“.



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