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An diesem Wochenende beginnt wieder das Obstsharing

Die Lösung heißt: Andere pflücken lassen

Hameln. Teilen ist etwas Schönes. Wer teilt, ist freigiebig und kann sich zudem der Dankbarkeit des anderen sicher sein. Und ums Teilen geht es ab diesem Wochenende wieder. Neudeutsch nennt es sich „Obstsharing“ und ist eine Aktion der heimischen Umweltorganisation BUND. Unter seiner Federführung sind Selbstpflücker eingeladen, sich an Obst zu bedienen, das für den Besitzer überzählig ist und sonst vielleicht verrotten würde.

veröffentlicht am 20.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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Viele Gartenbesitzer haben nämlich, besonders nach guten Wachstumsbedingungen, eine reiche Ernte. Nur: Wohin mit all den Äpfeln, Birnen und Zwetschen, wenn auch das letzte Marmeladenglas gefüllt ist? Also heißt die Lösung: Andere pflücken lassen. Einer der größten Anbieter scheint die Stadt Hameln zu sein, auch wenn sie nicht ausdrücklich am Obstsharing teilnimmt. Aber in ihrem Besitz befinden sich Obstbäume, etwa etliche Apfelbäume im Gröninger Feld bei Holtensen, die Früchte tragen. „Und jeder Bürger ist eingeladen, sie zu ernten“, sagt Pressesprecher Thomas Wahmes. Pflücken darf man hier also, und zwar durchaus mehr als nur einen Apfel. „Nur mit den Bäumen sollte man pfleglich umgehen und nicht etwa Äste herunterreißen“, gibt Wahmes zu bedenken.

Weiter haben sich folgende Privatleute bisher beim BUND gemeldet:

Frau Senf bietet „knallharte lagerfähige Birnen“ an. Die alte Birnensorte ist auch noch zu Weihnachten zuckersüß-köstlich und auch weich zu genießen. Telefonische Anmeldung ist erforderlich unter 05151/61620.

Frau Dummer bietet zweiBäume „köstliche Äpfel“ im Bereich Hameln an (Telefon 0175/2475160).

Frau Mickeleit aus Bannensiek bietet leckere Mirabellen und ganz neu dazu drei Bäume leckere Zwetschgen (05158/992565).

Auf eine Idee von Leni Bernhard geht eine andere Aktion des BUND zurück: das Kartoffelstoppeln. Es findet voraussichtlich am morgigen Samstag im Bereich Lachem (Ortsausgang Richtung Fuhlen). Sofern der Wettergott den Teilnehmern uns freundlich gesonnen ist, sollen sie an diesem Wochenende das Pilotprojekt „Kartoffelstoppeln“ starten. Mitzubringen sind (neben guter Laune) Stiefel und passende Kleidung.

Heute soll es hierzu noch eine letzte kurze Absprache mit den Landwirten geben. Sofern das Wetter sich hält, wird dann das Kartoffelstoppeln am morgigen Nachmittag stattfinden. Eine Bestätigung des Termins und die genaue Uhrzeit können telefonisch unter 0174/8506259 erfragt werden.

Das Kartoffelstoppeln ist zunächst ein Pilot-Projekt mit einigen kooperierenden Landwirten der Region. Entstanden ist es, nachdem Leni Bernhardt sich Ende des letzten Jahres über Kartoffeln gewundert hatte, die nach der Rodung noch auf den Feldern lagen und von Landwirten aufwendig untergearbeitet werden mussten.



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