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Autovermietungen und Fernbus-Anbieter profitieren vom Bahnstreik

Die lachenden Dritten

Hameln. Ob der Autovermieter Sixt die Lokführer jetzt noch lieber hat? Beim jüngsten Streik hat das Unternehmen auf facebook bei seiner Zielgruppe mit der Werbung gepunktet, die einfach nur aus Buchstaben bestand: HDGDL, GDL, sprich „Hab dich ganz doll lieb, GDL“. Humor hilft ja meistens, um den Widrigkeiten des (Pendler)-Lebens zu trotzen. Autovermietungen in Hameln jedenfalls waren gestern begehrt.

veröffentlicht am 06.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:48 Uhr

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Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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„Das Telefon bimmelt sich heute einen Wolf“, verrät ein Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, weil Pressearbeit immer über die Zentralen geht. Bei dieser Autovermietung wurden Extra-Fahrzeuge bei der Zentrale beantragt, um die hohe Nachfrage nach vier Rädern weitgehend befriedigen zu können. Die meisten Anrufer hätten jetzt ein akutes Problem und müssten zusehen, wie sie am heutigen Arbeitstag von A nach B kommen. Die Wochenendplanung dagegen spiele noch keine Rolle.

Ein anderer Anbieter hätte eigentlich mit einem größeren Ansturm gerechnet, vermutet aber, dass es heute „richtig losgeht“. Den Löwenteil machten gestern die Firmenkunden aus, ein anderer Anrufer habe eine Gruppenreise mit der Bahn geplant und habe nun neu denken müssen.

Aufstrebender Konkurrent der Bahn sind seit gut zwei Jahren die Fernbusse. Wie gestern bereits durch die Medien ging, werden die Anbieter in diesen Tagen überrannt – und verärgern die Kunden mit höheren Preisen. Auch beim Hessisch Oldendorfer Unternehmen Held-Reisen, das für „meinbus“ nach Berlin, Osnabrück und Münster fährt, landete man bei Anruf gestern erst einmal in der Warteschleife. Wer allerdings als Pendler nach Hannover muss und von Bahn auf Bus umsteigen will, kann von Held nicht (direkt) bedient werden. Die Strecke darf nicht angeboten werden. Anders als bei anderen Fernbus-Unternehmen, blieben die Preise allerdings von der höheren Nachfrage unberührt.

Amüsant, am Rande: Wer auf der Internetseite der Mitfahrzentrale aus Versehen in der falschen Reihe nach einer Verbindung suchen will, landet auf der Seite der Deutschen Bahn.



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