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Möbel Heinrich will durch Neubau mehr Kunden in die Stadt holen / Eröffnung im Oktober

„Die Konkurrenz ist das Internet“

Hameln. Wo sich Anfang des Jahres noch nackte Streben wie überdimensionale Zeigefinger in den Himmel reckten, geht es mit Riesenschritten voran: Der Neubau von Möbel Heinrich am Multimarkt wächst schneller als erwartet. „Wir liegen nicht nur im Zeitplan, sondern sind dank des milden Winters sogar früher dran“, freut sich Christian Krückeberg, Leiter der Geschäftsstelle Hameln. So nennt er als wahrscheinlichen Eröffnungstermin des Möbelhauses auch nicht mehr den ursprünglich angepeilten Monat November, sondern das erste Oktoberwochenende.

veröffentlicht am 05.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun, damit Möbel Heinrich die erste Adresse seiner Branche im weiten Umkreis wird. Zurzeit wird Fertigbeton in der sogenannten Skelettbauweise verarbeitet, und zwar zurzeit an der Außenhaut des Gebäudes. Nach Fertigstellung des Neubaus soll auch der Altbau mit integriert werden, möchte sich Möbel Heinrich als „Alt und Neu aus einem Guss“ präsentieren. Mit dem jetzt in Arbeit befindlichen Gebäudeteil weitet Heinrich seine Verkaufsfläche von 8800 auf mehr als 19 000 Quadratmeter aus.

Die Hamelner Filiale des in Stadthagen beheimateten Unternehmens wird dann um ein Restaurant mit rund 120 Sitzplätzen erweitert, das Sortiment nicht nur aus Möbeln, sondern verstärkt auch aus Wohnaccessoires, Küchenutensilien und Beleuchtung bestehen. „Es wird einen ganz neuen Auftritt geben“, verspricht Krückeberg, der bereits jetzt Schnäppchen anbietet, um das Lager weitgehend freizumachen. Der bisherige Eingang zu Möbel Heinrich wird übrigens komplett gedreht und befindet sich später auf der Multimarktseite, dessen Parkplatz von den Heinrich-Kunden mitgenutzt werden kann. „Das wird ein tolles Angebot“, schaut Krückeberg optimistisch in die Zukunft. So wie die Stadt-Galerie großstädtisches Flair in die Innenstadt gebracht habe, so werde Hameln durch das neue Möbel Heinrich noch mehr Zugkraft entwickeln, glaubt er. Immerhin hat das Möbelhaus nach seinen Angaben mehr Kunden aus dem Umland als aus der Stadt selbst. „Sie kommen aus Bereichen in einem Radius von 30 Kilometern, etwa aus Höxter oder Hildesheim, wo es nichts Vergleichbares gibt.“ Die Magnetwirkung der Stadt Hameln jedenfalls werde durch den Neubau zweifellos erhöht. Und es müsse auch keiner Angst haben vor Konkurrenz „auf der grünen Wiese“, wie Krückeberg – er will seinen Mitarbeiterstamm von einst 50 auf gut 110 erhöhen – versichert. „Grüne Wiese sind wir schon längst nicht mehr. Der Wettbewerb findet heute vielmehr im Internet statt. Und wir müssen es alle gemeinsam schaffen – Innenstadt, Bahnhofsmeile und Multimarkt. Nämlich, die Menschen weg vom Rechner zu bekommen und hinein in die Stadt Hameln.“

Der Anbau an das Möbelhaus nimmt Gestalt an. Wahrscheinlich wird schon am ersten Oktoberwochenende Eröffnung gefeiert.Dana



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