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Ortspolitiker bemängeln schwer entzifferbare Straßenschilder / Ortsbegehung nach den Sommerferien

Die „Kleine Gasse“ sieht ziemlich blass aus

Hilligsfeld. Wer sich als Ortsunkundiger in Groß Hilligsfeld auf die Suche nach der Straße „Kleine Gasse“ macht und dabei ausschließlich auf Straßenschilder als Orientierungshilfe angewiesen ist, der braucht Adleraugen. Die schwarz-weißen Schriftzüge „Kleine Gasse“ sind nämlich kaum noch zu entziffern.

veröffentlicht am 24.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:21 Uhr

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Autor:

Ernst August Wolf
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Dies gelte auch für viele andere Straßenschilder, bemängelte Hans-Friedrich Wodtke von der Freien Wählergemeinschaft. Der Verkehr in und um Hilligsfeld herum war eines der Hauptthemen der Ortsratssitzung. Vor allem die geplante Abholzung von vier Bäumen im Zuge der Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung stieß auf Kritik. „Kann die Verkehrsberuhigung nicht einfach vor das Ortsschild verlegt werden?“, wollte ein Bürger wissen. „Da ist der Landkreis zuständig, der ist schwerfällig und geht da nicht ran“, erwiderte CDU-Ratsherr Friedrich-Wilhelm Meyer. Es würden ja an anderer Stelle vier neue Ersatzbäume gepflanzt, beruhigte der stellvertretende Ortsbürgermeister Manfred Götz.

Nach wie vor sei das Tempo der Autofahrer auf der Kreisstraße 60 zu hoch, und innerorts fehlten Spiegel zu Sicherung des Verkehrs in der sehr kurvigen und unübersichtlichen Ortsdurchfahrt. „Das kann man auch anders sehen“, so die Antwort der Ortsratsvertreter. „Fehlende Spiegel zwingen zur Aufmerksamkeit und damit zum langsamen Fahren.“

Die Fahrbahnmarkierungen an der neuen Bushaltestelle seien schon fast wieder weg, kritisierten die Einwohner. Die Bordsteine in diesem Bereich sollten an vier Stellen erhöht werden, und die Einrichtung von „Berliner Kissen“ als Bremsschwelle seien möglicherweise der geeignete Weg zur Reduzierung der Geschwindigkeit, regten die Bürger an. Der Landkreis führe auf der Bundesstraße 217 in Höhe Hilligsfeld regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch, berichtete Sascha Köberle von der Stadtverwaltung. Im Ort selbst seien diese laut Landkreis nicht angebracht, da hier „Geschwindigkeitsverstöße nicht zu erwarten“ seien. „Sehe ich nicht so“, lautete nur einer der Kommentare vonseiten der Zuhörerschaft. Ein Plan zur Verkehrsberuhigung läge im Entwurfstadium zwar vor, führte Köberle weiter aus. Dieser sei aber noch nicht endgültig mit allen Behörden abgestimmt.

Nach den Sommerferien solle deshalb eine umfassende Begehung des Ortes im Hinblick auf bereits getroffene und eventuell noch einzurichtende Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung stattfinden, schlug Manfred Götz vor.



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