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Kinder und Jugendliche aus Kaliningrad begeistern beim Konzert in der Münsterkirche

Die Grillen singen wie die Nachtigallen

Hameln. Einen besonderen musikalisch umrahmten Gottesdienst erlebten die Gläubigen am Sonntagabend in Hamelns Münsterkirche. Am „Tag der Heimat“ des Bundes der Vertriebenen trat dabei der Chor die „Königsberger Grillen“ unter der Leitung von Katharina Belik mit 19 Mädchen und Jungen auf.

veröffentlicht am 27.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 12:21 Uhr

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Autor:

Heiko Gropp
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Zum zehnten Mal ist der Chor aus dem heutigen Kaliningrad in Bad Münder bei Regine Halm zu Gast. Halm hat seit dem Jahr 2000 das Wohl der Kinder im Auge und fördert ihren Werdegang. Das musikalische Repertoire und Können zeigten die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 22 Jahren dann auch in der Münsterkirche. Sie wurden von den Gottesdienstbesuchern begeistert gefeiert.

Volkslieder aus Russland und Deutschland standen auf dem Programm, in deutscher und in russischer Sprache gesungen, ebenso Schlager, aber auch Klassik. Intoniert wurden neben anderen Liedern das „Ännchen von Tharau“, „Der Kuckuck und der Esel“, „Land der dunklen Wälder“, „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, „Funiculi, Funicula“, der „Pariser Tango“, „Yersterday“, aber auch das „Ave Maria“ von Schubert.

Bei diesem fiel der helle, klare und reine Sopran von der erst 14 Jahre alten Assia Smirnowo auf, der sich aus der Masse des Chores abhob. Vielleicht ist sie einmal Kandidatin für die Königin der Nacht in Mozarts „Zauberflöte“. Nicht weniger bewundernswert aber auch die übrigen Sängerinnen, Sänger und Solistinnen wie Annastasia Tchapligina, Anna Rogowa, die Violinenspielerin Katharina Dikarenko oder die Geschwister Annastasia und Marina Kitschkirowa.

Stehend und anhaltend applaudierend, verabschiedeten die gut 150 Zuhörer die „Königsberger Grillen“ – traurig, dass die Zeit so schnell vergangen war. Einig waren sich wohl alle: Es waren keine zirpenden Grillen in der Münsterkirche zu hören gewesen, es waren die Stimmen von Nachtigallen, die sie über zwei Stunden in ihren Bann gezogen hatten.



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