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Große Immobilien-Altbestände mit erheblichem Sanierungsbedarf / Schwerpunkt der diesjährigen Hamelner Bautage

Die Generation der Erben muss Energie sparen

Hameln (CK). Haben Sie in den letzten Tagen getankt? Dann wissen Sie, wie hoch zurzeit die Spritpreise sind. Und auch die Ölpreise – bei den winterlichen Temperaturen der letzten und vorletzten Woche erreichte das Thermometer an der Wetterstation in Tündern die 18-Grad-Marke (minus!) – sind alles andere als dazu angetan, beim Blick auf die Heizrechnung Freude zu empfinden. Was liegt also näher, als das Thema Energiesparen in den Fokus zu rücken? Und genau darum geht es vorrangig bei den 13. Hamelner Bautagen, die noch bis einschließlich morgen im Weserbergland-Zentrum und in den Zelten auf dem Freigelände stattfinden.

veröffentlicht am 18.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 00:21 Uhr

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Messeveranstalter Rainer Timpe ist optimistisch, dass auch in diesem Jahr mehrere Tausend Besucher sich über die Möglichkeiten von Energieeffizienz im Haushalt informieren werden, hat er die Veranstaltung nach eigenen Worten doch flächendeckend von Schaumburg bis Holzminden beworben. Und auch Bürgermeisterin Sylke Keil, die die Bautage gestern offiziell eröffnete, weiß um die Notwendigkeit, die Energiekosten zu senken und so, quasi als angenehmer Nebeneffekt, die Umwelt zu schonen.

„Die Bautage sind im wahrsten Sinne des Wortes Bausteine dazu“, sagte die Bürgermeisterin, die dankbar zur Kenntnis nahm, dass rund 80 Prozent aller Aussteller aus der heimischen Region kommen. Dass die Nachfrage groß ist, wundert sie übrigens nicht. Jetzt sei die Generation der Erben am Zuge, meint sie. Eigentümer, denen Immobilien aus den 50er oder 60er Jahren hinterlassen wurden. Und zumeist bestehe hier ein großer Sanierungsbedarf, gerade auf dem energetischen Sektor. Und auch Landrat Rüdiger Butte weiß, wie viele Altbestände es in der Region gibt und wie groß der Bedarf an Erneuerung ist. Er glaubt deshalb an gute Geschäfte für die Aussteller, auch im Nachgang zu dieser Messe.

Gezeigt wird auf den Hamelner Bautagen aber nicht nur alles rund um das Thema Energie, wenngleich dies ein Schwerpunkt ist. Auch Fenster, Markisen, Möbel – kurz alles, was die Baubranche ausmacht, ist auf den rund 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu sehen, auf der auch Vertreter von Energieversorgern wie e.on oder beispielsweise der Stadt Hameln dem Publikum Rede und Antwort stehen. Letztere versucht hier erneut, die noch freien Flächen im Baugebiet Hottenbergsfeld zu vermarkten.

Teuer zu stehen kommen die Bautage vermutlich Walter Wichmann. Der Mann der Verbraucherzentrale Niedersachsen, der auch in diesem Jahr wieder den Hamelnern kostenlose Tipps zum Energiesparen geben will, fand gestern an seinem auf dem Rathausplatz abgestellten Fahrzeug ein Ticket vor: 30 Euro sollte er berappen, ebenso wie Irmgard Ebeling, Ausstellerin von „Renoserve“ aus Höxter. Der städtische Wirtschaftsförderer Dietmar Wittkop, mit den Strafzetteln konfrontiert, machte zwar deutlich, dass auch für Aussteller das Parken auf dem Rathausplatz verboten ist, wollte sich aber zumindest des Falls des Verbraucherberaters annehmen...

Keine Puppenstube zum Spielen, sondern ein Modell, an dem Marion Albert (e.on) Möglichkeiten zum Energiesparen demonstriert.

Foto: Dana



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