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Die Frau, die Menschen für tot erklärt

veröffentlicht am 19.11.2012 um 15:07 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Sie kann Verschollene für tot erklären: Rechtspflegerin Ilse Uhde im Gespräch mit Ulrich Behmann.

Hameln (ube). Sie arbeitet im Zimmer 15 des Amtsgerichts Hameln und beschäftigt sich von Amts wegen mit dem Tod. Ilse Uhde ist die Einzige beim Amtsgericht, die verschollene Menschen für tot erklärt. Seit 35 Jahren ist sie Rechtspflegerin. Wir haben mit ihr über das Thema „Todeserklärungen“ und das Verschollenheitsgesetz aus dem Jahr 1939 gesprochen.

Frau Uhde, wie oft haben Sie schon einen Menschen für tot erklärt?
Ich bin erst seit Mitte der 90-er Jahre im Nachlassbereich tätig und habe seitdem vielleicht maximal zehn Menschen für tot erklärt. Das waren immer Verschollene aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wer hat ein Interesse daran, einen Menschen für tot zu erklären?
Das sind in der Regel die Erben. Ich habe mich bislang ausschließlich mit Fällen beschäftigen müssen, in denen jetzt die Kriegerwitwen verstorben sind und die Kinder einen Erbschein benötigten. Dann musste festgestellt werden, dass der Vater eben auch verstorben war. Denkbar wäre aber auch gewesen, dass eine Kriegerwitwe wieder heiraten möchte. Ich denke aber, dass das wohl eher in den 50er oder 60er Jahren der Fall gewesen wäre. Ich selber habe einen solchen Fall nicht gehabt.

Das ganze Interview lesen Sie in der Dewezet.



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