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Gewaltopfer schildert JA-Insassen, wie ein Faustschlag sein Leben änderte

„Die eine Nacht hat mich kaputtgemacht“

Hameln. „Ich habe oft Leuten durch Gewalt wehgetan und habe nie darüber nachgedacht, was für Folgen meine Faustschläge eigentlich haben könnten. Ich danke Christoph, dass er mich zum Nachdenken gebracht hat.“ Diese handgeschriebenen Zeilen stammen von einem Insassen der JA. Gerichtet sind sie an Christoph Rickels, 28 Jahre alt. Rickels kann nur noch langsam sprechen, nicht mehr geradeaus laufen, für vier Monate war er fast komplett gelähmt. Rickels Leben ist anders – seit ihn ein solcher Faustschlag getroffen hat. Zwar war es nicht der JA-Insasse, der ihn niederschlug, sondern ein Mann aus Ostfriesland – doch es könnte jeder gewesen sein. Deswegen kämpft der Geschädigte dafür, jungen Menschen klarzumachen, was eine Prügelei für Konsequenzen haben kann.

veröffentlicht am 20.12.2015 um 14:20 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:41 Uhr

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Autor:

von andrea Tiedemann und Frank neitz


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